Im Rahmen einer Interkulturellen Woche stellte der Runde Tisch für Integration geflüchtete Menschen in Barsinghausen vor. Einer von ihnen: Shahir aus Afghanistan, der hier von seiner Herkunft, seiner Flucht und seiner Hoffnung für ein Leben in Deutschland erzählt.
Im Rahmen der Interkulturellen Woche stellte der Runde Tisch für Integration der Stadt Barsinghausen Menschen vor, die als Flüchtlinge in die Stadt gekommen sind - wie zum Beispiel Asmaa und Kheri aus dem Irak.
Das Ankommen in Deutschland ist nicht einfach. Man muss eine Wohnung und einen Job finden, bürokratische Hürden überwinden und die deutsche Sprache lernen. Muhamed Lakms hat all das bereits geschafft und möchte mit seinem Projekt „An(ge)kommen in Deutschland“ anderen Geflüchteten helfen.
Das ma-co (maritimes competenzcentrum GmbH) ist Bildungsträger für deutsche Seehäfen und die hafennahe Logistik. Ein Team aus 35 festen Mitarbeitern qualifiziert mit zusätzlichen 60 freien Trainer*innen jährlich über 600 Teilnehmer*innen in sämtlichen Bereichen - darunter auch Geflüchtete.
Jeder, der nach Deutschland geflüchtet ist, muss sich in die Gesellschaft integrieren. Der wichtigste Schritt dafür ist, dass die Geflüchteten Deutsch lernen, um im Alltag besser zurechtzukommen und die Gesetze zu verstehen.
Immer wieder neu anfangen – das kostet immer wieder Kraft. Das ist manchmal enttäuschend. Und das ist immer wieder auch mit Hoffnung verbunden. Dieser junge Mann aus Syrien hofft, bald mit einem Studium in Deutschland beginnen zu können. Er ist einer von vielen Menschen, die in Dresden leben.
Mein Name ist Remi Alkhiami. Ich bin 25 Jahre alt. Ich bin Künstlerin aus Syrien und habe mein Studium 2015 in Damaskus an der Universität als Bildhauerin abgeschlossen. In Deutschland bin ich seit ungefähr zwei Jahren. Und bald werde ich hier eine Studentin sein.
Mein Name ist Abdalhadi Abou Harb. Ich komme aus Syrien und bin 27 Jahre alt. In Syrien habe ich Betriebswirtschaft an einem Institut studiert und dann an einer Fernuni fortgesetzt. Aber wegen des Krieges konnte ich das Studium nicht zu Ende bringen.
Mein Name ist Hilke Lehmensiek. Ich bin 74 Jahre alt. Ich wohne seit 1970 in Altona, an der Grenze zu Sankt Pauli. Es gefällt mir hier deshalb so gut, weil die Bevölkerung immer noch sehr gemischt und in der Regel auch sehr offen ist.
Ich heiße Yasser Al Assaf. Ich komme aus der syrischen Stadt Deir al-zour. Ich bin 25 Jahre alt und seit zwei Jahren bin ich in Deutschland. Meine Hobbys sind Reisen und Kochen. In Syrien habe ich am Institut für Mechanik studiert. Spezialisiert habe ich mich dabei auf Kälte und Klimatechnik.
Ghaleb Jazmati ist ein Syrer aus Damaskus. Er ist 31 Jahre alt und und er ist Geiger. Ghaleb hat in Syrien Musik studiert. Seit knapp fünf Jahren lebt er in Hamburg und unterrichtet in zwei Musikschulen.
Maria José wächst in armen Verhältnissen in der Favela da Maré am Rande Rio de Janeiros auf. Immer wieder kommt es dort zu Schießereien zwischen der Polizei und der Drogenmafia.