Newsletter deutscher integrationspreis 2018
Alejandro Iara fährt mit der Hand an der Stirn, um die Schweißperlen wegzuwischen, die sich immer wieder in die Augen drängen. Es ist ein sehr heißer Tag, wie fast immer im Norden Südamerikas, in diesem Niemandsland zwischen Venezuela und Brasilien.
In diesem Monat ist unser Thema "Träume". Die Leute haben viele Träume. Alle arbeiten für schöne Autos, Häuser, eine große Familie, die richtige Liebe. Auch die Flüchtlinge.
Es war ein sonniger Abend im Frühherbst 2017, als ich erstmals das Redaktionstreffen besuchte und zu einem Team-Mitglied des Flüchtling-Magazins wurde. Viele kleine Schritte führten zuvor dorthin:
Wer hat als junger Fußballspieler nicht davon geträumt? Profi werden, Bundesliga, Champions League, Nationalmannschaft, Weltmeister. Vom Spiel auf dem Schulhof zum richtigen Stadion. Dieser Traum aber, er wird nur für sehr wenige wahr.
Wael Alkadrw kommt aus Syrien, flüchtete aber aufgrund des Kriegs nach Deutschland. Trotz seines Masters in Bio- und Chemie-Ingenieurswesen bekommt er hier keinen Job in dieser Branche und macht derzeit eine Ausbildung zum Maler.
Souad Abbas lebt seit drei Jahren in Deutschland. Derzeit arbeitet die Syrerin als Chefredakteurin für die arabischsprachige Zeitung Abwab, die in Deutschland veröffentlicht wird.
Meine Heimat ist die Heimat der Zivilisation, der Kultur und der verschiedenen Religionen. Meine Heimat ist die Heimat der Liebe und der Herzlichkeit.
Der Film "Morgan Ahmed Morgan" erzählt von Problemen in arabischen Ländern wie „Bildung“ oder "Wahlen".
Ein Interview mit Cornelia Springer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studiendekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften, und Leiterin des Projekts „Refugees welcome – aber wie?“.
In ihren "Dialog über den Glauben" steigen Julia Von Weymarn und Hussam Al Zaher diesmal gleich mit einer ganz schwierigen Frage ein: Was passiert nach dem Tod? Dazu eine Vorstellung oder Erklärung zu formulieren, ist vermutlich in keiner Kultur oder Religion einfach.
Die Höhe der monatlichen Zahlungen an Asylbewerber, und auch die an Deutsche, hängen von vielen individuellen Faktoren ab. Das macht einen Vergleich sehr schwierig.