
Erinnerungen und Betrachtungen
Erinnerungen sind nicht immer schön. Manchmal verursachen sie Alpträume. Rosa Abdullah hatte einen Onkel, der wie ein Vater für sie war. Eines Tages verschwand er - vermutlich in einem syrischen Gefängnis.
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Erinnerungen sind nicht immer schön. Manchmal verursachen sie Alpträume. Rosa Abdullah hatte einen Onkel, der wie ein Vater für sie war. Eines Tages verschwand er - vermutlich in einem syrischen Gefängnis.

Immer wieder hört man aus Forschung und Politik, der Islam lasse sich nicht mit einer demokratischen Grundordnung vereinbaren.* Doch es ist nicht der Glaube an den Islam, der die Demokratie verdrängt, sagt Hussam al Zaher.

Von der Politik werden immer mehr Staaten als sichere Herkunftsländer deklariert, um Abschiebungen rechtfertigen und durchführen zu können.
Laut statistischem Bundesamt waren Ende des Jahres 2017 im Auslänerzentralregister 1,7 Millionen Schutzsuchende registriert, die hauptsächlich aus Kriegsgebieten wie Syrien, Irak, Somalia, Albanien und Afghanistan stammen.
Gemeinsames Essen fördert die Vertrautheit zwischen Menschen. Manchmal aber stehen der Tischgemeinschaft unterschiedliche Auffassungen zu halal und haram beim Verzehr von Fleisch im Wege. Um was geht es da eigentlich?

Ghoufran Qadi sehnt sich im Museum für Islamische Kunst zurück nach Aleppo. Sie fragt sich aber auch, ob die Menschen jemals aus der Geschichte lernen. Denn was die verschiedenen Kulturen vereint, ist die Erfahrung des Krieges. In ihrer Gegenwart oder ihrer Vergangenheit.
Anwältin Angelika aus unserem Team greift in in dieser Rubrik rechtliche Fragen auf. Heute geht es um Papiere, die bei der Wohnungssuche wichtig sind. Was tun, wenn für den Vertragsabschluss kein gültiger Reisepass vorgelegt werden kann?
Es sind die Erinnerungen an die Heimat und die Erfahrungen in Deutschland, die viele Geflüchtete und Migranten verbinden, sagt Samaa Hijazi. Ihr Text ist der Erste unserer Reihe "Frieden zwischen Hier und Dort", die im Rahmen des gleichnamigen Schreibworkshops für geflüchtete Frauen enstand.

Kefah Ali Deeb lebt in Berlin und schreibt seit 2015 eine Kolumne für die taz. Das Schreiben half ihr dabei, in Deutschland anzukommen. Der Titel der Kolumne "Hier und dort" steht für das Leben in der neuen Umgebung und die Erinnerung an Syrien.

Anja erzählt eine Liebesgeschichte. Allerdings nicht ihre eigene, sondern die ihrer Tochter. Jessica ist seit einiger Zeit mit Eili zusammen.
Salah Ngab kommt aus Libyen, dem Land, dessen Diktator Gaddafi 2011 gestürzt wurde und das heute vor allem bekannt ist, weil Flüchtlingsboote von dort nach Europa starten. Die Lage im Land ist katastrophal, wie Salah im Interview beschreibt.

Wir alle kennen die Aufregung, wenn wir unsere neue Partnerin oder den neuen Partner der Familie vorstellen. Für unsere Autorin Nina war sie besonders groß, denn ihr Freund floh aus Syrien und anfängliche Berührungsängste machten es nicht leichter. Hier erzählt sie über ihre Beziehung zu Aras.