Jüdisch-muslimische Dialogprojekte gelten als Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander. Doch damit solche Projekte funktionieren, reicht es nicht, gemeinsam eine idealisierte Vergangenheit zu beschwören.
In diesen Tagen beginnt der Ramadan. Was viele nicht wissen: Der muslimische Fastenmonat geht auch auf eine jüdische Tradition zurück - das Aschura-Fasten. Der Podcast „Mekka und Jerusalem“ thematisiert solche Gemeinsamkeiten. Wir haben mit den Macher*innen gesprochen.
Vom Glück, ein "Mischling" zu sein, spricht die eine. Vom Gefühl, ganz allein auf der Welt, anders und innerlich gespalten zu sein, die andere. Ionka Senger und Regula Weil gehören, zynisch ausgedrückt, zu einer Minderheit innerhalb einer Minderheit.
Im Rahmen unseres Fokusthemas „Jüdisches Leben“ hat die kohero-Redaktion an dem Begegnungsprojekt „Meet a Jew“ teilgenommen. In einem Interview haben wir unsere Begegnung reflektiert: Wie es für uns war, könnt ihr hier lesen.
“We Jewish people are always reduced to the role of the victim. We have to be “protected”. But I don’t want to be protected by people that only see me as a victim”, says Rebecca Rogowski.
Geboren ist unser Autor in Israel, aufgewachsen in der judäischen Wüste, innerhalb seines Volkes. Damit meint er nicht den Staat Israel, sondern das Volk Israel. Mit „Volk“ meint er Familie, oder auf Hebräisch mischpacha.
Was weißt du über jüdische Kultur? In unserem ersten Teil unserer Reihe "jüdisches Leben" versorgen wir dich mit Lesestoff, der dich mit jüdischen Perspektiven bereichert.
Rebecca Rogowski ist eine gläubige Jüdin und politisch aktiv. Schon früh merkt sie, dass sie wegen ihres Jüdisch-Seins anders behandelt wird. Geboren und aufgewachsen in Berlin war sie zunächst auf einer jüdischen Grundschule und besuchte später eine staatliche weiterführende Schule.