
Ich will nicht ohne Bürgerrechte sterben
Ich lebe auf der Flucht, seit ich denken kann. Ich habe die Flucht von meinen Eltern geerbt. Sie fürchteten in unserem Heimatland um ihr Leben. Sie flohen.
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Ich lebe auf der Flucht, seit ich denken kann. Ich habe die Flucht von meinen Eltern geerbt. Sie fürchteten in unserem Heimatland um ihr Leben. Sie flohen.

Mein Vater bereiste in den 60er Jahren den Nahen Osten auf der Suche nach antiken Mosaiken für seine Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Fasans. Sein Reisetagebuch verfasst er in Form von Briefen an meine Mutter, die ich jetzt, 53 Jahre später, lese.

Ich habe mich mit zwei netten Deutschen unterhalten. Einer ist Agenturchef und er hat gesagt, dass unter den Geflüchteten auch schlechte Menschen sind, nicht alle seien gut. Sie machen auch schlechte Sachen, wie beispielsweise was zu Silvester 2015/16 in Köln passiert ist.

„Was wisst ihr von Deutschland? Was gefällt euch, was nicht?“ Das fragen wir Geflüchtete. Aus gutem Grund, denn es ist wichtig, die Sichtweise des Anderen zu verstehen. Aber im Gegenzug? Was weiß ich über Syrien, Libanon, Tunesien?

Vor ein paar Wochen war ich auf der Netzwerk Recherche-Konferenz. Dort besuchte ich ein Seminar, in dem über Journalisten, Migranten und Geflüchtete gesprochen wurde.

Warum die aus der Türkei stammenden Deutschen (oder Deutsch-Türken) mit „Ja“ für das Präsidialsystem gestimmt haben.


Im Dezember 2016 war er plötzlich da in meinem Leben – ein Flüchtling aus Syrien, 22 Jahre jung. Ein ernster junger Mann, sehr schüchtern, aber auch sehr ehrgeizig und zielstrebig. Unser gemeinsamer Freund Hussam vom Flüchtling Magazin hat uns beide bekannt gemacht.

Hier erzählt ein Sohn der Stadt Damaskus von seinen Erinnerungen an sein Stadtviertel.

Wie können die Deutschen die Geflüchteten verstehen?Wie können die Geflüchteten die Deutschen verstehen?Wie können wir in der deutschen Gemeinschaft leben?Wie können wir uns miteinander gut verstehen?

Ich bin Taghreed Dawas, ich bin 25 Jahre alt, ich habe in meiner Tasche 2 Euro und 75 Cent.

Von unserem ersten Treffen an, war sie der eifersüchtige Typ. Sie bat mich direkt darum, alle meine bisherigen Freunde zu vergessen. Sie machte mir immer wegen irgendetwas Vorwürfe. Sie war verrückt und sie ist es immer noch.