
Für sichere Fluchtwege: Seebrücke Hamburg
Seitdem die Flüchtlingszahlen nach 2015 und 2016 wieder deutlich gesunken sind, hört man nur wenig über die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer. Doch das Sterben geht weiter:
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Seitdem die Flüchtlingszahlen nach 2015 und 2016 wieder deutlich gesunken sind, hört man nur wenig über die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer. Doch das Sterben geht weiter:

Der Autor dieses Beitrags, Shadi Al Salamat, hat eine klare und überzeugende Botschaft. Nicht nur mit Worten:
Für viele geflüchtete Menschen erfüllt sich die erhoffte Zukunftsperspektive nicht, nachdem sie den beschwerlichen Weg nach Deutschland auf sich nahmen. Dabei ist der Wunsch nach einer besseren Zukunft so menschlich wie nachvollziehbar.
Als der Traum von einem freien und demokratischen Syrien von der Regierung brutal unterdrückt wurde und in einem Bürgerkrieg endete, gab es für viele Menschen keine Alternative, als nach Europa zu fliehen.
Seit November 2019 lebe ich in Deutschland. Zuerst war ich aufgeregt, weil hier alles neu für mich war. Natürlich auch wegen der Sprache. In Norddeutschland sagt man "Moin" und meint damit "Hallo". Wir essen jetzt gerne Kartoffelsalat und die Deutschen mögen Falafel.

In Afghanistan werden Jungen von einflussreichen Männern missbraucht und als ihre Sexsklaven gehalten. Das „Bacha Bazi“ ist zwar verboten, es wird jedoch strafrechtlich nie verfolgt. So ist die Zwangsprostitution in manchen Teilen Afghanistans bis heute Realität.
Erzwungene Privatisierungen, drastische Kürzungen staatlicher Leistungen, unfähige Entscheidungsträger.

Forschung nicht nur um ihrer selbst willen – das ist das Ziel des Immigration Policy Lab (IPL), einer Einrichtung für Migrationsforschung an der ETH Zürich und der University Stanford.

Viele wissen, was das heißt: mit Arabisch als Muttersprache Deutsch lernen, um so schnell wie möglich Anschluss zu finden in Alltag und Beruf. Und anders herum? Mit Deutsch als Muttersprache Arabisch lernen? Christiane Schnellenbach hat's ausprobiert

Als Kind habe ich mich immer riesig gefreut, als Weihnachten näher rückte, sagt Rakan Fares, 28 Jahre alt und als Christ in Syrien aufgewachsen. Und er erinnert sich:

Severin Pehlke ist politikwissenschaftlicher Student an der Universität Hamburg. Im November 2017 reiste er im Rahmen einer Spendenkampagne mit der Hilfsorganisation Viva con Agua durch Ruanda und Uganda. In seinem Artikel beschreibt er Ugandas vorbildliche Engagement für Geflüchtete.
„Wir haben das große Glück in einer Gesellschaft zu leben, die noch nie so vielfältig und liberal war. Die anhaltenden Debatten zeigen aber, dass dieser Zustand nicht selbstverständlich ist.