Anjes Tjarks wurde 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion. Seit 2015 ist er Fraktionsvorsitzender. Er ist zuständig für die Themen Wirtschaft, Hafen und Öffentliche Unternehmen. Anjes Tjarks lebt in Hamburg und ist Vater von drei Kindern.
Bernhard Stietz-Leipnitz ist Mitglied der LINKSfraktion im Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg. Der ehemalige Postangestellte ist Rentner und lebt in St. Georg. Dem Flüchtling-Magazin hat er ein ausführliches Interview gegeben.
Katarina Blume ist FDP-Politikerin und Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende FDP-Altona lebt seit 25 Jahren mit ihrer Familie in dem Hamburger Stadtteil. Sie hat dem Flüchtling-Magazin ein Interview gegeben.
Björn Lüttmann ist SPD-Politiker und Abgeordneter im Landtag Brandenburg. Der 41-Jährige lebt in Oranienburg, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist ebenfalls Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und hat dem Flüchtling-Magazin ein Interview gegeben.
Am 24. September ist Bundestagswahl. Doch etwa 10 Millionen in Deutschland lebende Ausländer sind von dieser Wahl ausgeschlossen, sie dürfen Ihre Stimme nicht abgeben. Warum ist das so? Eine Analyse.
Ich lebe auf der Flucht, seit ich denken kann. Ich habe die Flucht von meinen Eltern geerbt. Sie fürchteten in unserem Heimatland um ihr Leben. Sie flohen.
Mitten im Wiener Prater, also im Grünen und doch nahe der Innenstadt, liegt ein von außen recht unscheinbares Gebäude. Betritt man aber das Magdas Hotel, merkt man sofort: das hier ist ein besonderer Ort. Porträts von den Mitarbeitern mit Migrationshintergrund schmücken die große Eingangshalle.
An irgendeinem Tag im März 2016 hatte ich mit meinem Bruder Ahmad die verrückte Idee, ein Online-Magazin zu gründen. Gemacht von den Menschen, die Flüchtlinge sind, für die Deutschen.
Mein Vater bereiste in den 60er Jahren den Nahen Osten auf der Suche nach antiken Mosaiken für seine Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Fasans. Sein Reisetagebuch verfasst er in Form von Briefen an meine Mutter, die ich jetzt, 53 Jahre später, lese.