Familien gehören zusammen. Dies gilt besonders dann, wenn kleine Kinder mit im Spiel sind. Doch durch Krieg, Flucht und Vertreibung werden Familien oft auseinandergerissen und voneinander getrennt. Häufig sind die Familienangehörigen dann in unterschiedliche Länder verstreut.
„Jetzt kann ich Integration schaffen, denn nach 2 Jahren ist meine Familie endlich in Deutschland! Ohne meine Familie war ich nicht in der Lage, etwas zu tun. Ich habe immer nur an sie gedacht.“
Über meine Flucht möchte ich nicht sprechen. Nur, dass ich 2015, ein Jahr nach meinem jüngeren Bruder, aus Eritrea über Äthiopien in den Sudan geflüchtet bin und von dort aus weiter bis nach Deutschland.
Mein Vater bereiste in den 60’er Jahren den Nahen Osten auf der Suche nach antiken Mosaiken für seine Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Fasans. Sein Reisetagebuch verfasst er in Form von Briefen an meine Mutter, die ich jetzt, 53 Jahre später, lese.
Mein Name ist Nour Alhuda Ataie und ich bin 25 Jahre alt. Ich komme aus der Stadt Damaskus in Syrien. Ich kam mit meinem Bruder, er lebt jetzt in Thüringen . Wir sind nun seit zwei Jahren in Deutschland
Wir haben es geahnt. Hätten es aber trotzdem nicht für möglich gehalten, dass eine Partei mit rechtsradikalem Diskurs und den entsprechenden Tendenzen, einen so gewaltigen Erfolg erreichen könnte.
Syed Rashad Imam Tanmoy ist ein journalistisch arbeitender Cartoonist aus Bangladesch. Momentan zeichnet er für die englischsprachige Tageszeitung "Dhaka Tribune". Ausserdem ist er einer der Herausgeber von "Umad", eines der ältesten südasiatischen Satire-Magazine.
Aung San Suu Kyi heisst sie. Die demokratisch gewählte Regierungschefin des Landes Burma. Das auch Birma oder auch noch Myanmar genannt wird. Lange fünfzehn Jahre musste sie unter Hausarrest leiden, damals unter dem Joch einer Militärdiktatur. Den Friedensnobelpreis erhielt sie im Jahr 1991.
Als Geflüchteter in einer politischen Partei in Deutschland aktiv sein. Ist das überhaupt möglich? Welche Rechte und welche Pflichten gibt es? Anwältin Angelika verweist auf den Artikel 21 des Grundgesetzes.