Als ich ein Kind war, wohnte meine Familie in einem kleinen Dorf, in dem alle Leute wollten, dass ihre Kinder wie der Lehrer Hana werden. Ich erinnere mich gut an ihn. Er war selbstbewusst und bei allen Gelegenheiten am Singen und Tanzen.
„Mariam“ wusste nicht, dass es ihr Schicksal sein würde, unter die Trümmer des kleinen Hauses ihrer Träume zu geraten, das sie einst mit aufgebaut hatte.
Özge A. ist in der Türkei aufgewachsen und konnte im Erasmus ihre ersten Auslandserfahrungen sammeln, die sie verändert haben. War sie in ihrer Jugend von einem konservativen Umfeld geprägt, lebt sie heute liberal.
Nach "Die Wege in meiner neuen Stadt. Kleiner Reiseführer eines Geflüchteten. Teil I" und "Teil II" folgt nun der dritte Teil, in dem wir gedanklich mit durch das pulsierende Leben Rio de Janeiros streifen können:
Bereits am 19. April haben wir im "Flüchtling-Magazin" einen Dialog über den Glauben zwischen Julia von Weymarn und Hussam Al Zaher veröffentlicht. Dieses Gespräch findet hier eine Fortsetzung.
Ich bin ein Flüchtling aus Syrien. Vor eineinhalb Jahren bekam ich subsidiären Schutz. Seit zweieinhalb Jahren bin ich in Deutschland. Ich habe versucht, meinen Kindern ein neues und gutes Leben in Deutschland zu ermöglichen. Ich hoffte auf ein besseres Leben.
Der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Hamburg wollte eine Plattform zum Publizieren für geflüchtete Autorinnen und Autoren bieten. Daher hat er ein Buch veröffentlicht. Der Titel ist “Fluchtpunkt Hamburg.
In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanzierten Projekt „Zukunftsperspektive Umwelthandwerker“ werden seit Juli 2016 am Elbcampus der Handwerkskammer Hamburg Geflüchtete im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Umwelttechnik qualifiziert und im Arbeitsmarkt integriert.
Maria José wächst in armen Verhältnissen in der Favela da Maré am Rande Rio de Janeiros auf. Immer wieder kommt es dort zu Schießereien zwischen der Polizei und der Drogenmafia.
Alejandro Iara fährt mit der Hand an der Stirn, um die Schweißperlen wegzuwischen, die sich immer wieder in die Augen drängen. Es ist ein sehr heißer Tag, wie fast immer im Norden Südamerikas, in diesem Niemandsland zwischen Venezuela und Brasilien.