Toleranz - Einbahnstraße oder Wegbereiterin einer sich ändernden Welt?
40 Jahre liegen zwischen den beiden essayistischen Beiträgen zum Thema Toleranz, die hier in Auszügen nebeneinander gestellt werden und das eigene Nachdenken anregen.
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40 Jahre liegen zwischen den beiden essayistischen Beiträgen zum Thema Toleranz, die hier in Auszügen nebeneinander gestellt werden und das eigene Nachdenken anregen.
Das Flüchtling-Magazin steht für multikulturellen Austausch und Verständigung. Menschen aus unterschiedlichen Ländern können hier über ihre Gedanken, über Integration und ihre Erfahrungen in Deutschland schreiben.
Exil - das bedeutet: in der Fremde weilen. Aber wie erleben verschiedene Menschen zu unterschiedlichen Zeiten diesen Zustand? Mögen sie ihr Dasein an einem neuen Ort überhaupt so nennen, wenn das bisherige Gefühl für Fremdheit nicht mehr passt? Am Beispiel von zwei (fiktiven) Frauengeschichten.
Seenotrettung ist ein Thema, das viele Menschen vor allem emotional stark bewegt. Nicht weniger bedeutsam ist dabei die rechtliche Seite: Grundlagen für eine Pflicht zur Rettung von in Seenot geratene Menschen sowie Streitfragen, die eine politische Lösung fordern.

Heela Nadschibullah (geb. 1977) ist in Afghanistan aufgewachsen. Seit vielen Jahren lebt sie in Europa, hat in der Schweiz studiert und gilt inzwischen als eine international anerkannte Friedensforscherin. Heute arbeitet sie für eine Hilfsorganisation mit Migranten in Ungarn.
Deutsch lernen – das scheint seit 2015 das Zauberwort der Integration von Geflüchteten zu sein. An Anstrengungen und Mitteln fehlt es nicht, Menschen bei dieser schwierigen Aufgabe zu helfen.

Einer, der sich in vielen Bereichen engagiert und offen ist für Menschen und für neue Aufgaben – das ist Maen Elhemmeh. Der erfolgreiche soziale Aktivist und beratende Projektmanager kommt aus Syrien und war bereits in vielen nationalen und internationalen Unternehmen tätig.
Nach der Ankunft in Deutschland kommt vieles auf einen Geflüchteten zu: Neben der Verarbeitung von Fluchterlebnissen, sind es die Sorgen um die Familie und das Zurechtkommen mit dem deutschen System.
Als Frau Fahrrad fahren? Oder mit einem Hund das Zimmer teilen? Bei uns völlig normal. Aber in Afghanistan? Sahar Reza beschreibt in ihrem Beitrag, welche islamischen Regeln und Gesetze das Leben in Afghanistan bestimmen - besonders auch im Blick auf das Leben von Frauen:

Das ma-co (maritimes competenzcentrum GmbH) ist Bildungsträger für deutsche Seehäfen und die hafennahe Logistik. Ein Team aus 35 festen Mitarbeitern qualifiziert mit zusätzlichen 60 freien Trainer*innen jährlich über 600 Teilnehmer*innen in sämtlichen Bereichen - darunter auch Geflüchtete.
Ehe bedeutet im Althochdeutschen so viel wie Ewigkeit, Recht und Gesetz. Natur, Gesellschaft und Religion sehen sie als eine gesetzliche oder rituell geregelte Verbindung zweier Menschen.
Passend zur aktuellen Ausstellung des Künstlers Claus Görtz „Mensch sein“ haben drei junge geflüchtete Frauen Beiträge aus dem Flüchtling Magazin gelesen. Zum Teil haben sie diese Texte selbst verfasst.