Wir schaffen das, Teil 2: Höhen, Tiefen, Neuanfänge
In zwei Teilen schreibt Tilla Lingenberg, die als Tandem-Schreibende seit März im Team des Flüchtling-Magazins mitarbeitet.
In zwei Teilen schreibt Tilla Lingenberg, die als Tandem-Schreibende seit März im Team des Flüchtling-Magazins mitarbeitet.
Mein Name ist Hilke Lehmensiek. Ich bin 74 Jahre alt. Ich wohne seit 1970 in Altona, an der Grenze zu Sankt Pauli. Es gefällt mir hier deshalb so gut, weil die Bevölkerung immer noch sehr gemischt und in der Regel auch sehr offen ist.
Der Vorläufer der heutigen Polenta gehörte bereits zum Hauptnahrungsmittel im alten Rom. Damals wurde sie noch aus Hirse, Dinkel und Kichererbsenmehl hergestellt. Um 1650 brachte Christoph Kolumbus den Mais nach Europa, der vor allem in Italien an Popularität gewann.
Manchmal sitzen wir zusammen und erzählen einander Geschichten. Lebensgeschichten. Das geschieht einfach. Das planen wir nicht. Wenn mir Menschen von ihren Fluchterfahrungen erzählen, dann geht es oft, aber eben nicht allein um Angst und Gewalt, um Krieg und Terror.
In ihren "Dialog über den Glauben" steigen Julia Von Weymarn und Hussam Al Zaher diesmal gleich mit einer ganz schwierigen Frage ein: Was passiert nach dem Tod? Dazu eine Vorstellung oder Erklärung zu formulieren, ist vermutlich in keiner Kultur oder Religion einfach.
In zwei Teilen schreibt Tilla Lingenberg, die als Tandem-Schreibende seit März im Team des Flüchtling-Magazins mitarbeitet, ihre Geschichte, wie sie als Theaterautorin und Bildende Künstlerin in Kontakt mit minderjährig, unbegleitet geflohenen Jungen und Mädchen gekommenen ist.
Ich heiße Yasser Al Assaf. Ich komme aus der syrischen Stadt Deir al-zour. Ich bin 25 Jahre alt und seit zwei Jahren bin ich in Deutschland. Meine Hobbys sind Reisen und Kochen. In Syrien habe ich am Institut für Mechanik studiert. Spezialisiert habe ich mich dabei auf Kälte und Klimatechnik.
Der Wettbewerb „Ideenfutter“ – initiiert von der Eversfrank Gruppe, dem Tochterunternehmen Comosoft und ppi Media – wurde bereits zum dritten Mal ausgeschrieben.
Ich bin Samer Fahed aus Syrien und wohne seit zweieinhalb Jahren in Berlin. An der Uni von Damaskus habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert und drei Jahre als Buchhalter gearbeitet. In Syrien war ich ein politischer Aktivist, deshalb interessiere ich mich für Politik.
Der Syrer Hakim steht Hand in Hand neben seiner Frau Djamila vor dem Möbelladen, den sie gerade in Hamburg eröffnet haben. DAMASKUS-MÖBEL steht in großen, goldenen Buchstaben am Eingang.
Das Flüchtlingscafé in Eidelstedt ist eine gemütliche und lebhafte Anlaufstelle für Geflüchtete - und für jeden, der Gesellschaft sucht. Willkommen geheißen wird man mit offenen Armen und einem herzlichen Lächeln.