Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet.
Der gemeinnützige Verein Bunte Kuh e.V. – gegründet 1985 – ist in Hamburg tätig. Von Nepomuk Derksen stammt die Idee zu diesem Projekt. Er kommt aus einem pädagogischen Haushalt und studierte Kunst und Architektur. Dieser Hintergrund veranlasste ihn zur Entwicklung des Projekts 'Bauen mit Lehm'.
Maria José wächst in armen Verhältnissen in der Favela da Maré am Rande Rio de Janeiros auf. Immer wieder kommt es dort zu Schießereien zwischen der Polizei und der Drogenmafia.
Alejandro Iara fährt mit der Hand an der Stirn, um die Schweißperlen wegzuwischen, die sich immer wieder in die Augen drängen. Es ist ein sehr heißer Tag, wie fast immer im Norden Südamerikas, in diesem Niemandsland zwischen Venezuela und Brasilien.
Ein Interview mit Cornelia Springer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studiendekanat der Fakultät für Geisteswissenschaften, und Leiterin des Projekts „Refugees welcome – aber wie?“.
Unser Autor Leonardo de Araujo hat bereits selbst viel erlebt. Als gebürtiger Brasilianer weiß er sehr genau, wovon er schreibt: Alltägliche Gewalt, Machtausübung, Rassismus – aber auch Hoffnung!
Nur wenige Kilometer von Rocinha entfernt steht Adriana Ancelmo auf der großen Terrasse von ihrem Penthouse im feinen Viertel Leblon. Sie zieht tief an einer Zigarette.
Danubia schaut sich die Fotos von Leila an, ihrer Tochter, die im Jahr 2012 an Lungenentzündung starb. Die Kleine konnte nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Sie und ihre Mutter hatten was zu verbergen, eine Art Macke, der sie von anderen Patienten deutlich unterschied.
Unser Autor Leonardo De Arùjo entführt uns gedanklich in ein Stück deutscher Vergangenheit: Viele Männer sind nach dem Krieg in Gefangenschaft und ihre Frauen bestreiten den Alltag mit ihren Kindern alleine. Manche als Trümmerfrauen, andere können alte Kontakte nutzen.
Trotz der Skandälchen und Riesenskandale sehen 63% der Deutschen die Marke VW als ein Symbol für das Deutsche schlechthin an. Das Weltauto schafft es sogar, den großen Denker und Lyriker Goethe und die Nationalhymne hinter sich zu lassen.
Das warme Morgengrauen gab den Blick frei über die vielen Berge und Hügel rund um die Favela von Rocinha, vielleicht die größte in Rio de Janeiro, wer weiß das schon.
Yad Vashem. Ein Ort, der viel mehr als nur ein Museum ist. Bei weitem mehr als eine Stätte, wo die Erinnerungen an den größten Völkermord in der modernen Geschichte der Menschheit wach gehalten werden. Wir werden mit Ton- und Filmaufnahmen konfrontiert.