Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet.
Das LEAD ImpactX Programm fördert Gründer*innen und Entscheider*innen aus Graswurzel- und Nichtregierungsorganisationen. Das Programm unterstützt Menschen aus den Bereichen Flucht, Migration, Integration und Umwelt. Im Interview erfahrt ihr mehr über die Aufgaben und Finanzierung des Programms.
Die Muttersprache ist wichtig für die Integration. Das zeigt die aktuelle Sprachforschung. Caner Aver forscht am Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, das an die Universität Duisburg-Essen angeschlossen ist. Im Interview erklärt er, warum das so ist.
Alessandro und Nadine sind ein junges Paar, das noch vor zwei Jahren eine gesicherte Existenz mit Festeinstellungen genoss. Für eine neue und gute Idee waren sie bereit, den goldenen Käfig teilweise zu verlassen. Hier ist die Geschichte hinter Recyclehero.
Salah Ngab kommt aus Libyen, dem Land, dessen Diktator Gaddafi 2011 gestürzt wurde und das heute vor allem bekannt ist, weil Flüchtlingsboote von dort nach Europa starten. Die Lage im Land ist katastrophal, wie Salah im Interview beschreibt.
Trotz der großen Gefahren, die die Fluchtroute über das Mittelmeer birgt, riskieren viele Menschen die Überfahrt nach Europa mit der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Zwei Jahre gibt es das Flüchtling-Magazin im Februar 2019. Zwei ist unser Thema zum Jubiläum. Zwei heißt gemeinsam, heißt Team. Ein Paar sind zwei und viele die hier ankommen, hoffen auf eine zweite Chance.
Für viele geflüchtete Menschen erfüllt sich die erhoffte Zukunftsperspektive nicht, nachdem sie den beschwerlichen Weg nach Deutschland auf sich nahmen. Dabei ist der Wunsch nach einer besseren Zukunft so menschlich wie nachvollziehbar.
Als Kind habe ich mich immer riesig gefreut, als Weihnachten näher rückte, sagt Rakan Fares, 28 Jahre alt und als Christ in Syrien aufgewachsen. Und er erinnert sich:
„Wir haben das große Glück in einer Gesellschaft zu leben, die noch nie so vielfältig und liberal war. Die anhaltenden Debatten zeigen aber, dass dieser Zustand nicht selbstverständlich ist.
40 Jahre liegen zwischen den beiden essayistischen Beiträgen zum Thema Toleranz, die hier in Auszügen nebeneinander gestellt werden und das eigene Nachdenken anregen.
Exil - das bedeutet: in der Fremde weilen. Aber wie erleben verschiedene Menschen zu unterschiedlichen Zeiten diesen Zustand? Mögen sie ihr Dasein an einem neuen Ort überhaupt so nennen, wenn das bisherige Gefühl für Fremdheit nicht mehr passt? Am Beispiel von zwei (fiktiven) Frauengeschichten.