
Sommerfest in der Eiffestraße: Miteinander tanzen
Gemeinsam Spaß haben, miteinander Tanzen, Essen und Musik hören. All das gab es auf dem Sommerfest der Wohnunterkunft für Geflüchtete in der Eiffestraße 48.
„Ich schreibe und fotografiere für das kohero Magazin, weil es durch seine unabhängige, kritische Berichterstattung einen wertvollen Beitrag zur Integration leistet. In der Redaktion arbeite ich mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusamme

Gemeinsam Spaß haben, miteinander Tanzen, Essen und Musik hören. All das gab es auf dem Sommerfest der Wohnunterkunft für Geflüchtete in der Eiffestraße 48.

Oranienplatz, Berlin. Es ist kurz nach neun Uhr am Samstagmorgen und schon jetzt sehr warm, das Thermometer auf dem Handy zeigt 28 Grad an. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg vom hellblauen Himmel, an dem sich nur einige wenige Wolken befinden.

„Mein Name ist Claudia Andereya. Ich bin in Spanien geboren, lebe aber seit 20 Jahren in Deutschland. Ich bin so etwas wie ein „Auswandererkind“. Mein Vater ist Deutscher, meine Mutter kommt aus Argentinien. Sie sind dann nach Spanien ausgewandert.

Einen jungen Geflüchteten beim Ankommen in der Fremde zu unterstützen, ihm ein Zuhause geben –Doris Schneider (Name von der Redaktion geändert) macht genau dies: Sie hat ein Zimmer in ihrer Wohnung an den 19jährigen Sayed (Name ebenfalls geändert) aus Eritrea vermietet.

Die "Embassy of Hope" ist Anlaufstelle für Menschen aus der ganzen Welt – unabhängig von ihrer Sprache, Religion oder Herkunft. Toleranz und multikultureller Austausch werden hier aktiv gelebt:

Freundschaft ist sehr wichtig für uns Menschen, wir sind absolute Beziehungswesen und nicht dazu gemacht, alleine zu sein. So steht es auch im Schöpfungsbericht ganz am Anfang der Bibel: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“
Mein Name ist Yassin Ied. ich bin 30 Jahre alt und lebe hier in Hamburg. An der TU Harburg habe ich zunächst meinen Bachelor in Verfahrenstechnik gemacht.

Social-Bee wurde 2016 von Zarah Bruhn (27) und Maximilian Felsner (28) gegründet. Wir sind ein Integrationsdienstleister und eine gemeinnützige GmbH.


Mein Name ist Sediqheh Jafari. Ich bin 28 Jahre alt, floh vor 18 Jahren von Afghanistan nach Deutschland und fühle mich heute gut integriert. Ich erinnere mich nur schwach an die damalige Situation in meiner Heimatstadt Herat.

Was tun bei einem Hate Storm im Netz? Wie reagiert man angemessen auf den Hass, die Drohungen, die Hetze? Gerald Hensel hat es selbst erfahren. Er weiß also aus erster Hand, wie sich so etwas anfühlt, was es mit einem macht, was für Sorgen und Ängste ein solches Ereignis schürt.

„Die Technik ist bereit, oder?“ Mit dieser Frage von Regisseur Gernot Grünewald beginnt die Generalprobe seiner aktuellen Inszenierung Performing Embassy of Hope.