Derzeit werden viele Geflüchtete vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dazu aufgefordert, zu einem Termin zu erscheinen, bei dem die Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus erneut geprüft werden soll. Das macht verständlicherweise vielen Angst.
Seit 2013 gibt es den Runden Tisch für Integration in Barsinghausen. Dabei handelt es sich um eine Art Netzwerk zwischen all denjenigen, die sich mit dem Thema Integration beschäftigen.
Der Runde Tisch für Integration stellte im Rahmen der Interkulturellen Woche zugezogene Menschen vor, die in Barsinghausen Zuflucht gefunden haben. Eine von ihnen ist Mediya Gokalp. Hier erzählt sie, wie sie ihre Heimat Syrien verlassen musste: Eine Zeit, die nicht immer einfach war.
Im Rahmen einer Interkulturellen Woche stellte der Runde Tisch für Integration geflüchtete Menschen in Barsinghausen vor. Einer von ihnen: Shahir aus Afghanistan, der hier von seiner Herkunft, seiner Flucht und seiner Hoffnung für ein Leben in Deutschland erzählt.
Trotz der großen Gefahren, die die Fluchtroute über das Mittelmeer birgt, riskieren viele Menschen die Überfahrt nach Europa mit der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Schon Picasso sagte: „Jedes Kind ist ein Künstler“ – in Berlin haben Flüchtlingskinder die Möglichkeit, kreativ zu sein und darüber selbstbewusster zu werden, die Integration besser zu schaffen.
Seitdem die Flüchtlingszahlen nach 2015 und 2016 wieder deutlich gesunken sind, hört man nur wenig über die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer. Doch das Sterben geht weiter:
Für viele geflüchtete Menschen erfüllt sich die erhoffte Zukunftsperspektive nicht, nachdem sie den beschwerlichen Weg nach Deutschland auf sich nahmen. Dabei ist der Wunsch nach einer besseren Zukunft so menschlich wie nachvollziehbar.
Als der Traum von einem freien und demokratischen Syrien von der Regierung brutal unterdrückt wurde und in einem Bürgerkrieg endete, gab es für viele Menschen keine Alternative, als nach Europa zu fliehen.
In Afghanistan werden Jungen von einflussreichen Männern missbraucht und als ihre Sexsklaven gehalten. Das „Bacha Bazi“ ist zwar verboten, es wird jedoch strafrechtlich nie verfolgt. So ist die Zwangsprostitution in manchen Teilen Afghanistans bis heute Realität.
Im Rahmen der Interkulturellen Woche stellte der Runde Tisch für Integration der Stadt Barsinghausen Menschen vor, die als Flüchtlinge in die Stadt gekommen sind - wie zum Beispiel Asmaa und Kheri aus dem Irak.