Even after Death - eine Filmempfehlung
Der Dokumentarfilm EVEN AFTER DEATH lässt Überlebende, die das Mittelmeer Richtung Europa überquert haben, zu Wort kommen. Premiere ist am 4. Oktober 2020 in Berlin.
Der Dokumentarfilm EVEN AFTER DEATH lässt Überlebende, die das Mittelmeer Richtung Europa überquert haben, zu Wort kommen. Premiere ist am 4. Oktober 2020 in Berlin.
In Deutschland ist - im Anschluss an die Diskussion und die Proteste in den USA - eine Debatte um Rassismus entbrannt.
Angekommen in Deutschland, werden Menschen mit Fluchterfahrung häufig kollektiv als solche wahrgenommen, die Leid- und Verlusterfahrungen gemacht haben und Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen zum Opfer gefallen sind. Hinzu kommen Verlusterfahrungen, die viele auf bzw. nach der Flucht machen.
Mehrsprachigkeit ist eine große Chance, Kinder zu offenen, toleranten und kosmopolitischen Bürger*innen zu erziehen. Eltern sollten sich dieser Herausforderung stellen, meint unser Autor.
Auch die Heinrich Böll Stiftung in Hamburg hat das Thema Moria aufgenommen: Dazu veranstaltet die Stiftung Online eine Diskussion Am Donnerstag, 24.9.2020 von 18.00-19.30Uhr
Mit "Tante Safija und das Kloster", einem Roman aus Ägypten, nimmt uns der Autor Baha Taher mit hinein die die Welt seiner Kindheit und die Verstrickungen, Verbindungen und Verluste, die sich im weiteren Verlauf der Jahrzehnte zwischen Menschen entwickeln.
2012 wurde die EU u.a. für ihren Kampf für Menschenrechte gewürdigt und mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Wie passt das zu dem, was gerade in Moria passiert?
In Deutschland wurde Rassismus viel zu lange als reines Problem rechter Extremist*innen definiert. Verschiedene aktuelle Geschehnisse zeigen: Rassismus ist ein tiefliegendes Problem in unserer Gesellschaft.
Das veraltete und falsche Männerbild in der Gesellschaft : "Nur die Harten kommen in den Garten" entspricht nicht mehr der Realtität. Heutige Männer können diesem Klischee gesundheitlich häufig nicht mehr folgen.
Leider ist es durchaus üblich, dass mitten in der Nacht Geflüchtete aus ihren Unterkünften von Vollzugsbeamten*innen abgeholt und zwecks Abschiebung zu Flughäfen gebracht werden, ohne dass richterliche Beschlüsse für so ein Vorgehen vorliegen.