Der Jemen-Krieg droht, sich auf die gesamte Region auszubreiten, wenn andere Länder die Saudi-Koalition unterstützen. Während der Iran durch die Houthis und die Hisbollah Druck ausübt, hat die EU beschlossen, eine Support-Mission nach Beirut zu schicken.
Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff ist für das Leid der Menschen in Gaza kein Ende in Sicht. Die extremistischen Positionen in Israel erschweren eine unabhängige Untersuchung und den Wiederaufbau.
Der Krieg im Südlibanon erwartet eine neue Eskalation. Laut israelischen Medien plant ihre Armee die Verteidigungslinien im libanesischen Grenzgebiet zu stärken. Was bedeutet das für die christlichen Dörfer in der „Sicherheitszone” die noch bewohnt sind?
Im Jemen ist der Krieg zurückgekehrt. Dieses Mal ist die Eskalation Teil des Konflikts zwischen dem Iran und den USA. Die Folgen könnten bis nach Afrika und Europa reichen.
Deutschland umwirbt die Emirate als Investor*innen. Dabei blendet Berlin die Rolle Abu Dhabis in vielen Konflikten in der WANA-Region sowie die mögliche Rolle des Landes bei der Lieferung deutscher Waffen in den Sudan aus.
Es eskaliert wieder im Libanon – politisch und militärisch. Zwischen Terrorzellen im Norden und erneuten israelischen Angriffen im Süden scheint Beirut bei der Suche nach Lösungen und Verbündeten, um den Krieg zu stoppen, auf Eierschalen zu laufen.
Die Lage im Westjordanland ist so angespannt wie nie zuvor. Die Siedler dringen tief in die palästinensischen Gebiete ein, während sich die Politik auf das Überleben in den kommenden Wahlen fokussiert.
In genau zwei Monaten wählt Israel die nächste Knesset. Die Prognosen deuten auf eine mögliche Niederlage der Koalition von Benjamin Netanjahu hin. Bald könnte er für die nächste Eskalation sorgen, um seine Position zu stärken. Der neueste Feind ist die Türkei auf ihrem Machtspielfeld Syrien.
Angriffe auf Häuser, abgebrannte Felder, blockierte Straßen – die Gewalt gegen Palästinenser*innen im Westjordanland ist System. Armee und Siedler*innen agieren oft Hand in Hand, während politische Entscheidungen die Besatzung weiter verfestigen.
Der Kampf der Zukunft entscheidet sich nicht nur an Grenzen, sondern an Häfen, Pipelines und Eisenbahnen. Das Mekka-Abkommen könnte der Versuch sein, eine eigene Ordnung zu schaffen – und das weitestgehend ohne Einfluss des Westens
Während sich die internationale Aufmerksamkeit auf die geopolitische Eskalation und die Verhandlungen richtet, nutzt das iranische Regime die Ablenkung der Weltpolitik für einen inneren Feldzug: Massenhafte Hinrichtungen, Folter und eine flächendeckende Kontrolle des Alltags in neuer Dimension.
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Trump und Israels Ministerpräsident Netanjahu scheint angespannt. Beide stehen unter innenpolitischem Druck – ihre Interessen driften weiter auseinander: Während Israel sich militärische Erfolge erhofft, bemühen sich die USA um politische Lösungen.