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Mehrsprachigkeit – wohin gehören die Kinder eigentlich?

Jedes fünfte Kita-Kind spricht zu Hause eine andere Sprache als Deutsch. Laut eines Berichts der Funke Mediengruppe gab es unter den 3,2 Millionen Kita-Kindern zuletzt etwa 675.000, in deren Familien Deutsch nicht vorrangig gesprochen wird. Das entspreche einem Anteil von 21,4 Prozent.

Vor einiger Zeit berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass jedes fünfte Kita-Kind kaum Deutsch zu Hause spricht. Dem Bericht zufolge hat der Anteil in den letzten vergangenen Jahren zugenommen. Daher fordert die FDP eine bessere Sprachförderung in Kitas. Warum sollten sie aber zu Hause nicht ihre Muttersprache sprechen? Wenn eine deutsche Familie nach Mallorca auswandert, spricht die Familie dann zu Hause Spanisch?

 Ist Mehrsprachigkeit ein Problem?

Bis circa Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Mehrsprachigkeit oft als Problem betrachtet, da das Sprechen von mehr als einer Sprache ein Grund für einen niedrigeren IQ und einen Mangel an kognitiven Fähigkeiten bei einem Kind war. Obwohl diese negativen Annahmen falsch sind, haben viele von ihnen immer noch Vorrang. Der Zusammenhang, der zwischen Sprache, Nation und Identität gesehen wird, machte und macht mehrsprachige Menschen oft verdächtig: Wohin gehören sie eigentlich? Mit welcher Sprachgemeinschaft fühlen sie sich solidarisch?

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Ahmad Shihabi
Ahmad Shihabi ist Journalist aus Syrien. Seit 2015 ist Ahmad in Deutschland, arbeitet als freier Journalist für Kohero und berichtet vor allem aus dem Ruhrgebiet. Aktuell arbeitet Ahmad als Reporter bei der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung. Auch ist er Mentor beim NRW-Mentoring-Programm der Neuen Deutschen Medienmacher*innen.
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