Suche

Weil kohero dich jetzt braucht

Unsere Mission ist in Gefahr – in diesem Brief wendet sich unser Gründer Hussam an unsere Leser*innen und die ganze kohero kommunity. Denn wir brauchen deinen support! Um unsere Finanzierungslücke zu schließen und weiterschreiben zu können, brauchen wir Member, die uns finanziell unterstützen. Also: Sei ein koHERO!

Salam,

letzten Monat haben wir uns an dich gewendet, weil wir wissen wollten, ob du eine kohero Mitgliedschaft abschließen würdest. Und unsere kommunity hat uns ein wichtiges Zeichen gesendet: Über 70 % haben gesagt, dass sie uns unterstützen möchten.  Unser Ziel ist es, 1.000 Memberships bis zum 01.07. zu gewinnen, um unsere Finanzierung zu sichern. Bist du bereit? Wenn du noch Fragezeichen im Kopf hast, möchte ich dir hier erklären, warum wir die Memberships einführen: Als ich im Jahr 2015 nach Deutschland kam, hatte ich etwas zu sagen. Doch es war einfacher für mich, eine eigene Online-Plattform zu gründen, als eine Stelle im deutschen Journalismus zu finden. Wegen der damaligen Willkommenskultur und mit viel Unterstützung von neuen Freund*innen und Bekannten habe ich es irgendwie geschafft. 

2017 baute ich somit das Flüchtling- Magazin auf. Ziel war es, ein Magazin zu haben, wo Menschen mit Fluchtgeschichte selbst ihre Geschichten und Meinungen erzählen können. Über die Jahre erweiterten wir das Ziel: kohero sollte eine Plattform für alle Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte werden.

Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie sich ein Magazin überhaupt finanzieren kann. Ich war neu in Deutschland und wusste nicht, wie man Kontakte für Investitionen findet. Erst nach zwei Jahren Ehrenamt bekam ich mein erstes kohero Gehalt. 2018 hatten wir nämlich eine große Crowdfunding-Kampagne gestartet, an der mehr als 500 Leute teilnahmen und mit der wir 25.000 € sammelten – vielleicht warst du damals ja schon dabei.

Durch diese erfolgreiche Kampagne wurde mir schwarz auf weiß bewusst, dass kohero nur durch die Unterstützung der Community existieren kann. Denn 2018, 2019 und 2020 stellten wir zwar viele Förderanträge, bekamen aber leider meistens Absagen. Das ist aus heutiger Sicht vielleicht gar nicht schlecht für unsere Entwicklung gewesen, da wir unabhängiger von Fördergeldern wachsen und uns ausschließlich auf koheros kommunity konzentrieren konnten.

So ist es bis heute: kohero wächst langsam, aber stetig weiter und erhält das meiste Geld durch Spenden. 2020 erhielt kohero große Spenden für zwei Jahre, mit denen wir neue Teammitglieder begrüßen und viele neue Formate entwickeln konnten.

Wir sind sehr dankbar für unsere Spender*innen, ob große oder kleine, denn nur durch sie haben wir es bis hierhin geschafft. Und gleichzeitig müssen wir sagen: Das Geld reicht leider nicht aus. Unregelmäßige Spenden machen es schwer, zu planen – wir wissen heute nicht, wie viel Geld wir dieses Jahr noch bekommen werden und welche Formate wir damit planen können. Seit vier Jahren denke ich zum Ende des Jahres immer: Reicht das Geld? Werden wir noch ein Jahr überleben? 

Bisher ist die Antwort immer “Ja” gewesen, dank unserer Spender*innen. Dafür sind das gesamte Team und ich von ganzem Herzen dankbar. Es gibt uns Motivation und Hoffnung. 

Trotzdem bleibt es dabei: Wir können nicht mit neuen Formaten planen, Kooperationen zusagen oder neue Stellen schaffen, weil wir unsicher sind, ob wir uns das leisten können. Deshalb haben wir uns dieses Jahr entschieden, andere Ideen auszuprobieren. Wir veranstalten Workshops und Veranstaltungen und haben unseren eigenen Shop eröffnet, in dem wir unsere Printprodukte und unsere kreativen Arbeiten verkaufen können, wie zum Beispiel den Migrantischen Kalender, unsere Salam-Poster und andere Ideen, die wir weiterentwickeln möchten.

Diese neuen Produkte machen uns viel Spaß, bedeuten aber auch mehr Arbeit, ohne dass sofort Geld auf unser Konto kommt. Aber genau das brauchen wir! Denn kohero möchte weiter wachsen. Wir haben viele Ideen und möchten sie gemeinsam mit dir umsetzen. Wir wollen gemeinsam mit dir auch einen besseren Community-Journalismus machen. Das erfordert viel Arbeit, Zeit und Geld.

Jeden Monat benötigen wir etwa 15.000 €. Das klingt erstmal nach einer Menge, aber im Vergleich zu dem, was wir veröffentlichen und produzieren, ist es relativ wenig. Wir setzen uns mit vollem Einsatz dafür ein, weil kohero und viele von uns als Team eine Vision haben, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Und das können wir nur gemeinsam mit dir erreichen.

Mit den meisten dieser Gelder müssen wir Gehälter und Honorare für unsere Kolleg*innen und Autor*innen bezahlen, sowie auch mein eigenes Gehalt und die Miete. Dazu kommen die vielen neuen Formate, wie neue Community-Podcasts, Newsletter und weitere Entwicklungen in Zusammenarbeit mit unserer kohero kommunity.

Deshalb haben wir ein Membership-Konzept entwickelt, bei dem du uns monatlich oder jährlich mit Geld unterstützen kannst. Unsere Inhalte bleiben weiterhin kostenlos, aber durch deine Unterstützung können wir Pläne für die Zukunft schaffen und gemeinnützigen und vielfältigen Journalismus stärken.

Mit einem Beitrag von 5 (wöchentlich fast nur 1 €), 10 (jede Wochen nur 2,5 €) oder 30 € (jeden Tag 1 €) im Monat, oder im Jahr 60, 100 oder 365 €, unterstützt du uns langfristig. Natürlich kannst du auch mehr bezahlen, wenn du möchtest. Aber das wäre dann eine (einmalige) Spende, dafür bekommst du eine Spendenbescheinigung.

 

Deine Vorteile als kohero Member: 

  • Du bekommst exklusive Rabatte in unserem Shop und je nach Membership auch kostenlos unsere Printprodukte zugeschickt
  • Du bekommst Zugang zu unserem slack-Kanal, worüber wir in Kontakt miteinander stehen. Du kannst Formatideen mit uns besprechen, direkt Feedback geben oder dich mit anderen kohero Members austauschen und vernetzen.  
  • Du kannst unser Büro für deine Workshops oder Veranstaltungen in Hamburg vergünstigt nutzen
  • Du kannst unsere Veranstaltungen und Workshops vergünstigt besuchen

 

Was passiert, wenn wir die 1.000 Memberships nicht bekommen? 

Wir haben Geld bis August, danach wissen wir nicht, was wir bekommen werden. Natürlich arbeiten wir auch an Plan B, C, und D, aber diese Pläne dienen nur dazu, uns ein paar Monate zu überbrücken. Unser Plan A ist jedoch derjenige, mit dem wir gedeihen und wachsen möchten. 

Wir möchten zusammen mit dir blühen, um den Duft des Zusammenhalts in der gesamten Gesellschaft zu verbreiten, genauso wie der Frühling jetzt die Blumen blühen lässt. Du bist unser Frühling, wenn du dich dazu entscheidest, ein Membership bei uns abzuschließen.

Sei ein koHERO! Schließe jetzt ein Membership ab und unterstütze uns, denn kohero braucht dich jetzt!

shukran und Dankeschön. 

 

Liebe Grüße

Hussam Al Zaher

 

Mehr Informationen zu den Memberships bekommst du hier. Noch Fragen? Schreib uns eine Mail an team@kohero-magazin.de

 

Schlagwörter:
Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
Kategorie & Format
Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
migrantische Psyche: Survivor guilt

Im Newsletter „migrantische psyche“schreibt Zara über mentale Gesundheit mit Fokus auf die Erfahrungen von Menschen mit Migrations- und Fluchtbiographie. Dieses Mal geht es um das Thema survivor guilt.

Bahar Bektas: über migrantische Geschichten im Film

Bahar Bektas ist Filmemacherin. Ihr erster Film dokumentiert die Haft und Abschiebung ihres Bruders in die Türkei. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrung als Filmemacherin mit Migrationsgeschichte.

roots & reels #13: Die Zweiflers

Im Newsletter „roots&reels“ schreibt Schayan über Neuigkeiten aus Film und Fernsehen. Dieses Mal geht es um die neue Serie „Die Zweiflers“

Der schwarze Achat

Manchmal fallen kleine Details als Erstes ins Auge. Hier ist es ein silberner Ring mit einem schwarzen Stein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kohero Magazin