
Wie die Ausländerbehörde uns traumatisiert: Ein offener Brief
Mohammad Okasha, 34 Jahre alt aus Ägypten, promoviert an der Uni Leipzig und arbeitet als Netzwerk-Koordinator beim Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM).
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Mohammad Okasha, 34 Jahre alt aus Ägypten, promoviert an der Uni Leipzig und arbeitet als Netzwerk-Koordinator beim Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM).

Oranienplatz, Berlin. Es ist kurz nach neun Uhr am Samstagmorgen und schon jetzt sehr warm, das Thermometer auf dem Handy zeigt 28 Grad an. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg vom hellblauen Himmel, an dem sich nur einige wenige Wolken befinden.

Forschung nicht nur um ihrer selbst willen – das ist das Ziel des Immigration Policy Lab (IPL), einer Einrichtung für Migrationsforschung an der ETH Zürich und der University Stanford.

Severin Pehlke ist politikwissenschaftlicher Student an der Universität Hamburg. Im November 2017 reiste er im Rahmen einer Spendenkampagne mit der Hilfsorganisation Viva con Agua durch Ruanda und Uganda. In seinem Artikel beschreibt er Ugandas vorbildliche Engagement für Geflüchtete.

Integration in Deutschland ist für alle neu Ankommenden eine Herausforderung. Die Sprache, die Kultur – alles ist anders. Rund 40 Prozent der Personen, die 2017 in Deutschland Asyl suchten, waren Frauen. Sie befinden sich oft in einer besonders schwierigen Lage.
Ich bin Samer Fahed aus Syrien und wohne seit zweieinhalb Jahren in Berlin. An der Uni von Damaskus habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert und drei Jahre als Buchhalter gearbeitet. In Syrien war ich ein politischer Aktivist, deshalb interessiere ich mich für Politik.

Flüchtling sein - das ist nur eine Station, die wenige Menschen (63 Million auf der Welt) erleben müssen. Es meint nicht eine besondere Gruppe, sondern eine besondere Situation.

Der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Hamburg wollte eine Plattform zum Publizieren für geflüchtete Autorinnen und Autoren bieten. Daher hat er ein Buch veröffentlicht. Der Titel ist “Fluchtpunkt Hamburg. Texte im Exil.

Ayhan Salar: Geboren im türkischen Izmir und aufgewachsen in Bremen. Seit fast 20 Jahren lebt er in Hamburg Altona. Er ist Künstler und Kulturschaffender, mit dem Schwerpunkt Audiovisuelle Medien. Neben seiner Tätigkeit im Film und Fernsehbereich arbeitet er auch für Museen, Galerien und Stiftungen.

„Mein Name ist Claudia Andereya. Ich bin in Spanien geboren, lebe aber seit 20 Jahren in Deutschland. Ich bin so etwas wie ein „Auswandererkind“. Mein Vater ist Deutscher, meine Mutter kommt aus Argentinien. Sie sind dann nach Spanien ausgewandert.

Diese Woche haben wir den 95. Geburtstag von meinem Vater gefeiert. Es gab ein großes Fest und neben der Familie kamen Nachbarn, Freunde und Bekannte. Seine Gäste waren überwiegend über 70 Jahre alt. Und wie immer, wenn viele Menschen zusammen treffen, kam das Thema Flüchtlinge zur Sprache.

Im Jahr 2015 warteten viele Deutsche auf den Bahnhöfen. Sie wollten den armen Menschen helfen und sie mit einer Willkommenskultur empfangen. Sechs Millionen Menschen halfen fast einer Million Geflüchteten.