Social-Bee gibt Geflüchteten eine Chance
Social-Bee wurde 2016 von Zarah Bruhn (27) und Maximilian Felsner (28) gegründet. Wir sind ein Integrationsdienstleister und eine gemeinnützige GmbH.
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Social-Bee wurde 2016 von Zarah Bruhn (27) und Maximilian Felsner (28) gegründet. Wir sind ein Integrationsdienstleister und eine gemeinnützige GmbH.
Mein Name ist Bastian Koch. Ich bin selbstständiger Berater und Social Media Dozent sowie Geschäftsführer der keksbox GbR, einer Marketingagentur aus Berlin. Zusammen mit anderen Kommunikationsprofis habe ich im Jahr 2016 das WelcomeCamp ins Leben gerufen – ein Barcamp für Willkommenskultur.
Was tun bei einem Hate Storm im Netz? Wie reagiert man angemessen auf den Hass, die Drohungen, die Hetze? Gerald Hensel hat es selbst erfahren. Er weiß also aus erster Hand, wie sich so etwas anfühlt, was es mit einem macht, was für Sorgen und Ängste ein solches Ereignis schürt.
Fake News, gefälschte Nachrichten und Hasskommentare, die eine Person diffamieren oder eine Diskussion manipulieren sollen, verbreiten sich wie ein Virus über die kurzen und schnellen digitalen Wege, auch weil viele Nutzer sie ungeprüft weiter leiten oder teilen.
Nachdem das Flüchtling Magazin selbst erfuhr, was es bedeutet, einem Shit Storm und Fake News zum Opfer zu fallen, lud es am 14.01.2017 zu der Informationsveranstaltung "Hass im Netz" in die Räume des LeetHub St. Pauli ein.
Seit 2015 gibt es das Projekt empower in Hamburg. empower begleitet Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und bietet in diesem Rahmen kostenlose Beratungen sowie Bildungsangebote an.
"Das Netz ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wir wollen ihn nur nicht wahrhaben, den Hass in unserer Mitte."
Die digitale Informationsflut nimmt von Tag zu Tag zu. Umso schwieriger wird es, die Unmengen an Informationen zu filtern. Was ist wahr? Was dagegen ist gelogen und frei erfunden?
Edy Tavares Moniz hat eine Menge von der Welt gesehen: Seine Wurzeln liegen in Kap Verde, Afrika. Gelebt und gearbeitet hat er unter anderem in Brasilien und den Vereinigten Staaten, bis es ihn zum Studium der Fotografie nach Mexiko zog. Vor wenigen Monaten kam er mit seiner Frau nach Deutschland.
Ich dachte immer, dass ein Teil der Deutschen vor Geflüchteten Angst hat, weil sie keinen Kontakt mit uns haben. Aber jetzt kann ich diese Menschen verstehen, wenn sie jeden Tag schlechte Nachrichten über Syrer oder andere Flüchtlinge hören.
Im Zeitalter von Social Media drohen Bücher, gedruckte Zeitungen und das Lesen an sich verloren zu gehen. Dass wir in diesen Zeiten den Deutschen Lesepreis gewonnen haben, ist ein Wunder.
In 2015 kamen etwa 850.000 Geflüchtete nach Deutschland. Sie kamen mit ihrer Kultur, mit ihren Gedanken und ihren Erwartungen.