Abdelrahman Salem floh aus Ägypten nach Hamburg, um als schwuler Mann in Sicherheit zu leben. Schutzwohnungen für queere Geflüchtete sind rar, schwer zugänglich und nicht immer sicher. Wie gelingt der Schutz in einem System, das ihn oft nur verspricht?
Nicht alle Geflüchteten haben die gleichen Bedürfnisse: Manche Menschen benötigen aufgrund besonderer Lebensumstände zusätzlichen Schutz. Die EU-Aufnahmerichtlinie benennt klare Kriterien – doch in der Praxis gibt es Hürden.
Diskriminierung, Wohnungslosigkeit und fehlende Schutzräume – queere Geflüchtete stehen bei der Wohnungssuche vor besonderen Hürden. Kathrin Schultz von der Initiative QUEERHOME* über intersektionale Beratung, strukturelle Probleme und die Notwendigkeit queer-inklusiver Wohnkonzepte.
Mit der bald in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) riskiert die EU den Schutz queerer Geflüchteter und verwehrt ihnen faktisch das Recht auf Asyl. Ein fataler Irrtum.
Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität kann in Deutschland ein anerkannter Asylgrund sein. Lilith Raza vom LSVD⁺ fordert mehr Schutz, Sichtbarkeit und Aufklärung – von Anfang an.
Angesichts des Erstarkens rechter Kräfte ist Community Care wichtiger denn je. Der Zusammenhalt innerhalb und zwischen marginalisierten Gruppen kann Schutz, Kraft und Empowerment bieten. Doch für echte Veränderung braucht es auch Selbstreflexion, gegenseitige Solidarität und strukturelle Unterstützu
Als der Krieg in der Ukraine begann, musste Ruslana ihre Heimat und ihren Beruf als Arzthelferin hinter sich lassen. Im Gespräch mit kohero Autorin Marejke Talea Tammen erzählt sie, wie sie in Deutschland vor großen Herausforderungen stand. Nach einem langen Prozess kann sie heute wieder in ihrem Tr
Geflüchtete und migrierte Frauen stehen mit der Geburt eines Kindes oft vor zweifachen Schwierigkeiten: Sie müssen Care-Arbeit und Organisation in einem System übernehmen, das sie nicht gut kennen, und stoßen auf Barrieren wie die deutsche Sprache. Die Berliner „Stadtteilmütter“ kennen diese Herausf
Am 2. März 2025 wählen die Hamburger*innen eine neue Bürgerschaft – und damit auch ihr Landesparlament. Doch wer darf wählen, wie funktioniert das Wahlsystem, und welche Parteien stehen zur Wahl?
Hamburg ist eine Stadt der Vielfalt. Doch wie kann eine gerechte Teilhabe für alle sichergestellt werden? Im Interview spricht Kazım Abacı über die Pläne der Hamburger SPD, die Rolle der Zivilgesellschaft und die Bedeutung eines Landesintegrationsgesetzes für eine langfristige und nachhaltige Migrat
Am 2. März 2025 wählen die Hamburger*innen eine neue Bürgerschaft. Ahmad Massieh Zare, in Afghanistan geboren und in Deutschland aufgewachsen, ist Kandidat der Grünen. Im Interview spricht er über die Bedeutung von Ehrenamt, politische Herausforderungen und seine Vision für Hamburg.