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Mit Kampfsport Begegnungen schaffen

Die Kampfsportlerin und Doktorandin der Sozialen Arbeit Erzsébet Roth macht seit vielen Jahren Kampfsport und ist die Gründerin von Hijabi Martial Arts in Hamburg. Sie berichtet von ihrem Verhältnis zum Kampfsport und was Integration für sie bedeutet.

Erzsébet Roth bietet Kampfsport für Frauen an

Erzsébet selbst hat Kickboxen und Jeet Kune Do trainiert. Sie hat zunächst ohne Kopftuch, dann mit Kopftuch, und dann wieder ohne Kampfsport gemacht. Ihre Erfahrungen lassen sich als eine persönliche Feldforschung über Selbst- und Fremdwahrnehmungsprozesse im Sport während dieser unterschiedlichen Lebensphasen bezeichnen.

Mit 16 Jahren startete Erzsébet ihre Kampfsportkarriere in Berlin. Ihr damaliger Kickbox-Trainer bot ihr schon nach wenigen Monaten an, auch an Wettkämpfen teilzunehmen, da er in ihr viel Talent sah. „Es ist wirklich ein ganz anderes Verständnis von dem Sport, wenn du gleich mit Kämpfen einsteigst“, berichtet Erzsébet. In wenigen Jahren hat sie an diversen Wettkämpfen teilgenommen, darunter auch zweimal an der Weltmeisterschaft im Kickboxen. Zu dieser Zeit wollte sie sogar Profiboxerin werden. Wettkämpfe waren für Erzsébet immer ein wichtiger Bestandteil vom Kampfsport.

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Autorengruppe
Emma Bleck
Emma kommt aus Hamburg und hat dort “Kultur der Metropole” an der Hafencity Universität studiert. Seitdem ist sie kritische Alltagsforscherin und befasst sich mit machtkritischen Gesellschaftsanalysen. Sie liest gerne und interessiert sich für Sprachen, Feminismus und Migration. Nebenbei engagiert sie sich politisch.
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