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Flucht aus dem Jemen

2015 ist Ahmed aus dem Jemen nach Deutschland geflüchtet und wollte hier seinen Traum erfüllen: zu studieren. Im Interview spricht Ahmed (24) über seine Geschichte, Rassismuserfahrungen und das Wahlrecht, ein ihm verwehrtes Mitspracherecht in der Politik.

Heidelberger Schloss, Interview über Rassismus und Wahlrecht

Ahmed ist seit August 2015 in Deutschland. Geboren und aufgewachsen ist er im Jemen, genauer gesagt in Sanaa, der Hauptstadt. Ahmed erzählt, dass die Lage in seiner Heimat aktuell noch schlimmer ist als damals zu der Zeit, zu der er fliehen musste. Der Krieg im Jemen ist sehr komplex. Ahmed erzählt mir, dass es in den Medien oft als innerstaatlicher Konflikt präsentiert wird. Dabei scheint das nur ein Symptom eines Machtspiels zu sein.

Ahmed erklärt mir, dass der Krieg im Jemen nur ein Beiprodukt der Kriege großer Wirtschaftsmächte sind. Als im März 2015 die von Saudi-Arabien geleitete “Militärintervention” eingeleitet wird, muss Ahmed mit 17 Jahren sein Zuhause verlassen. Er flieht, weil er nicht mehr dort bleiben kann wo jeden Tag Bomben fallen und er flieht auch um sich einen Traum zu erfüllen: In Deutschland zu studieren.

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Louisa Pröschel
Louisa hat Politikwissenschaft an der Universität Hamburg studiert und arbeitet als Werkstudentin am Leibniz-Institut für Medienforschung. Bei kohero möchte sie ihre Forscherinnenbrille absetzen und sich dem Handwerk Journalismus widmen, um mit Menschen über wichtige gesellschaftspolitische Themen zu sprechen und zu schreiben.
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