
Etor - Ghanas verborgenes Juwel
Was kommt bei dir an besonderen Tagen auf den Tisch? In Ghana ist es oft Etor. Unsere Autorin Aba erzählt, welche Erinnerungen ihre Mutter und sie selbst mit dem Gericht aus Yam oder Kochbananen verbindet.
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Was kommt bei dir an besonderen Tagen auf den Tisch? In Ghana ist es oft Etor. Unsere Autorin Aba erzählt, welche Erinnerungen ihre Mutter und sie selbst mit dem Gericht aus Yam oder Kochbananen verbindet.

In Westasien sind sie eine religiöse Minderheit. In der Diaspora werden sie als Muslim*innen angesehen. Dabei besitzen Mandäer*innen ihre eigenständige Religion und Sprache, über die kaum jemand Bescheid weiß.

Wer bin ich? Wo ist mein Ort? Dieses Gedicht erinnert uns daran, dass wir nicht mehr und nicht weniger sind, als Gäste dieser Welt.
Sahar gibt uns einen Einblick in ihre Kindheit und erzählt von gemeinsamen Freitagmorgen mit ihrer Familie, afghanischem Naan und Tukhm-e-Romi: ein einfaches Gericht aus Eiern und Tomaten, das sie bis heute begleitet.

Auf ihrer ersten Reise außerhalb Ghanas merkte die damals 18-jährige Aba, wie sehr Essen mit Heimat verbunden sein kann. In Togo entdeckte sie Akyeke auf einer Speisekarte, ein Gericht, das sie von zu Hause kannte.
Das Meer rauscht, der Vater eilt hin – es ist das einzige Vermissen, das Selin von ihrem Vater kennt. Zwischen sandiger Erinnerung und verstaubten Ordnern voller Trauer entfaltet sich eine Geschichte über das Schweigen der Herkunft.

Für Jiyan ist Kulicha nicht nur ein Gebäck. Es verbindet sie mit ihrer Kindheit, ihrer kurdischen Identität und vor allem mit ihrer Mama, die mit ihrem Rezept nicht nur Kultur weitergibt, sondern auch ihre eigene Art, Liebe zu zeigen.
Wer die Heimat verlässt, lässt nicht nur Orte zurück – sondern auch Teile seiner selbst. Die vertraute Sprache verlernt sich, das Lachen wird vorsichtiger, der Schmerz muss ständig bewiesen werden. Ein Text über die schleichende Entfremdung der Migration und über das, was davon übrigbleibt
Ein imaginärer Dialog über Freiheit, gesellschaftliche Erwartungen und das Kind, das in uns überlebt
Tschebureki mit Kartoffeln und Pilzen sind für Victoria mehr als nur ein Lieblingsessen. Sie erinnern sie an ihre Oma, an die kleine Küche ihrer Kindheit und an gemeinsame Nachmittage im Einkaufszentrum „Atrium“ in Koroljow.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Libanon ist die Enttäuschung über das Ausscheiden Deutschlands aus der Weltmeisterschaft groß. Warum sind so viele Libanes*innen Fans der deutschen Mannschaft und was kann Deutschland über das eigene Bild in der Welt lernen?

Die Hitze der letzten Wochen hat nicht nur die Temperaturen steigen lassen, sondern auch die Frage aufgeworfen: "Was kocht man eigentlich bei diesem Wetter?" Deshalb findest du in dieser Ausgabe drei sommerliche Rezeptempfehlungen aus unserem nelken & nostalgie-Archiv.