Jiyan kommt aus Berlin und beschäftigt sich mit politischen Dynamiken, strategischen Zusammenhängen sowie Fragen von Vielfalt und Repräsentation. Ihr Interesse gilt außerdem Film, Storytelling und Drehbuchentwickling.
Für Jiyan ist Kulicha nicht nur ein Gebäck. Es verbindet sie mit ihrer Kindheit, ihrer kurdischen Identität und vor allem mit ihrer Mama, die mit ihrem Rezept nicht nur Kultur weitergibt, sondern auch ihre eigene Art, Liebe zu zeigen.
WM-Finale in Sicht – doch der Schatten des Rassismus bleibt. Nach rassistischen Gesängen argentinischer Fans und Angriffen auf Mbappé appelliert Spaniens Jungstar Lamine Yamal an den integrativen Geist des Sports.
Deutschland scheitert früh, Kap Verde und Paraguay schreiben große Geschichten. Die WM zeigt: Topnationen und Außenseiter rücken zusammen. Doch ein TV-Experte sorgt mit Stereotypen über "afrikanischen Fußball" für Empörung – und zeigt, dass Antirassismus-Kampagnen noch nicht im Kopf sind
Gefeiert für den Sieg, kritisiert für die Herkunft: Deniz Undav und die WM 2026 offenbaren die Widersprüche der Weltgemeinschaft. Der Fußball soll vereinen – doch Debatten um Zugehörigkeit, Visa und Grenzen entscheiden, wer wirklich dazugehören darf.
„Frau, Leben, Freiheit“ bewegte die Welt – doch vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini ist die menschenrechtliche Lage im Iran weiterhin alarmierend. Während wir auf Raketen blicken, verschwindet die iranische Bevölkerung aus dem Blick
Als Deniz Undav 2024 als erster kurdisch-jesidischer Spieler für die EM nominiert wird, feiert der Fußball ein Talent. Doch hinter der Erfolgsgeschichte tut sich ein Abgrund auf – aus Rassismus, Hetze und der Last, sich ständig erklären zu müssen
„Sag niemandem, dass du Kurdin bist, und erst recht nichts von deinem yezidischen Hintergrund“. Für Jîyan ist das jesidische Neujahrsfest Çarşema Sor kein unbeschwerter Feiertag, sondern ein Tag voller Ambivalenz – zwischen Sehnsucht, Schmerz und dem Mut, sich endlich sichtbar zu machen