In Westasien sind sie eine religiöse Minderheit. In der Diaspora werden sie als Muslim*innen angesehen. Dabei besitzen Mandäer*innen ihre eigenständige Religion und Sprache, über die kaum jemand Bescheid weiß.
Moosa Sadat wurde in Afghanistan geboren. Nach der Machtübernahme der Taliban in Herat floh er. Anlässlich des 5. Jahrestags der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan schreibt er in zwei Teilen über seine Erinnerungen an den 12. August 2021, als seine Stadt Herat den Taliban zum Opfer fiel.
Moosa Sadat wurde in Afghanistan geboren. Nach der Machtübernahme der Taliban in Herat floh er. Anlässlich des 5. Jahrestags der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan schreibt er in zwei Teilen über seine Erinnerungen an den 12. August 2021, als seine Stadt Herat den Taliban zum Opfer fiel.
Nach zehn Jahren in Deutschland besitzt Qossai einen Pass – und doch kein Zuhause? Während die Politik über die Abschiebungen von 80 % der Syrer*innen verhandelt, erzählt Qossai von einem Leben zwischen ständiger Beweispflicht und der Sehnsucht nach einfacher Verbundenheit.
Wer die Heimat verlässt, lässt nicht nur Orte zurück – sondern auch Teile seiner selbst. Die vertraute Sprache verlernt sich, das Lachen wird vorsichtiger, der Schmerz muss ständig bewiesen werden. Ein Text über die schleichende Entfremdung der Migration und über das, was davon übrigbleibt
Menschenrechte versus Abschiebepolitik: Die EU empfängt Taliban-Vertreter in Brüssel – offiziell nur ein „technischer Austausch”. Dahinter steckt ein diplomatischer Balanceakt: Wie weit geht Europa, um Afghan*innen abzuschieben? Und was fordern die Taliban im Gegenzug? Ein Treffen mit Folgen.
Die geplante Abschaffung von COSMO ist für viele mehr als eine Programmreform. Elena Kountidou erklärt, warum der Sender zum Symbol für die Sichtbarkeit der Einwanderungsgesellschaft wurde – und warum der Ersatz durch „1LIVE Street“ gefährliche Klischees bedient
Bunte Blumen, fantasievolle Formen und Gesichter, die Ruhe ausstrahlen: Wer in den letzten Monaten eine der 2.000 dm-Filialen in Deutschland besucht hat, hat die Illustrationen der Kolumbianerin Gina Rosas Moncada bestimmt gesehen. Die Frühlingsaktion endet am 26. Juni
Jouanna Hassoun setzt sich mit ihrer Bildungsarbeit für Verständnis zwischen Israelis und Palästinenser*innen in Deutschland ein. Der andauernde Krieg in Gaza und im Libanon betrifft sie persönlich. Im Gespräch mit kohero spricht sie über Hoffnung und Multiperspektivität
„Sag niemandem, dass du Kurdin bist, und erst recht nichts von deinem yezidischen Hintergrund“. Für Jîyan ist das jesidische Neujahrsfest Çarşema Sor kein unbeschwerter Feiertag, sondern ein Tag voller Ambivalenz – zwischen Sehnsucht, Schmerz und dem Mut, sich endlich sichtbar zu machen
Geboren in Teheran, aufgewachsen in Deutschland: Die Hamburger Menschenrechtsaktivistin Ziba Sharareh Ahghari spricht über ihre Kindheit unter dem iranischen Regime, die Frage nach Identität und der wachsenden Sorge über den aktuellen Krieg