Darya hat Journalistik, strategische Kommunikation und Politikwissenschaft studiert. Sie hat iranische Wurzeln und schreibt über die politische Situation im Iran sowie allgemein gesellschaftspolitische Themen.
Was ist es nun, was die Rechten in Europa und das islamische Regime verbindet? Im Gespräch mit unserer Autorin Darya Moalim zeichnet der Historiker Philipp Henning die komplexen historischen Verbindungen nach und erklärt, warum die These vom „importierten Antisemitismus“ zu kurz greift.
Während sich die internationale Aufmerksamkeit auf die geopolitische Eskalation und die Verhandlungen richtet, nutzt das iranische Regime die Ablenkung der Weltpolitik für einen inneren Feldzug: Massenhafte Hinrichtungen, Folter und eine flächendeckende Kontrolle des Alltags in neuer Dimension.
Im aktuellen Krieg im Iran sind Kurd*innen erneut besonders stark von Repression betroffen. Shoan Vaisi, iranisch-kurdischer linker Aktivist, spricht im Interview über Identität, politischen Widerstand, historische Unterdrückung und die aktuellen Entwicklungen im Konflikt mit dem Regime
Geboren in Teheran, aufgewachsen in Deutschland: Die Hamburger Menschenrechtsaktivistin Ziba Sharareh Ahghari spricht über ihre Kindheit unter dem iranischen Regime, die Frage nach Identität und der wachsenden Sorge über den aktuellen Krieg
47 Jahre hatte das Regime Zeit, sich auf diesen Krieg vorzubereiten – nicht nur militärisch, sondern wirtschaftlich. Während Deutschland unter steigenden Preisen leidet, bleibt Teheran handlungsfähig. Ein globales Spiel, bei dem die Bevölkerung zweimal verliert
Digitale Gewalt ist kein neues Phänomen – aber eines, das sich vervielfacht. Und das migrantische Frauen sowie Black, Indigenous and Women of Colour auf eine eigene Weise trifft.
Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar 2026 wird in der iranischen Diaspora über den Krieg gestritten. Ein Bündnis linker Gruppen in Hamburg rief unter dem Motto „Weder Mullahs noch Schah“ zu einer Demonstration gegen den Krieg auf.
„Endlich Freiheit?“ – „Ich habe solche Angst!“ Zwei Stimmen aus dem Iran am ersten Kriegstag. Während die einen im Angriff Israels und der USA die letzte Chance auf ein Regime-Sturz sehen, fürchten die anderen um ihr Leben. Eine Gleichzeitigkeit, die uns zeigt: Nichts ist nur schwarz oder weiß