Avraham Rosenblum: Hummus und Diskussionen
Emily Kossak stellt die Person der Woche vor: Avraham Rosenblum, ein Kulturschaffender, der für die Annäherung zwischen Menschen auf Begegnungsprojekte setzt.
Emily Kossak stellt die Person der Woche vor: Avraham Rosenblum, ein Kulturschaffender, der für die Annäherung zwischen Menschen auf Begegnungsprojekte setzt.
Jüdisch-muslimische Dialogprojekte gelten als Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander. Doch damit solche Projekte funktionieren, reicht es nicht, gemeinsam eine idealisierte Vergangenheit zu beschwören.
Vermeintlicher Tierschutz – mit antisemitischer Geschichte: Das Schächtverbot der Nazis wirkt bis heute nach. Doch was, wenn Halal-Schlachtung ethischer ist als Massentierhaltung? Ein Essay über NS-Ideologie, Vorurteile und unsere Verantwortung beim Fleischkonsum.
Wenn Muslime oder ihre Einrichtungen Opfer von Straftaten werden, wird häufig der Vorwurf laut, Medien würden zu wenig berichten. Islamkritiker hingegen bemängeln häufig, Muslime würden sich selbst ständig zu Opfern stilisieren.
Was bedeutet ḥalāl heute? Kein Schwein, kein Alkohol – reicht das?Islamwissenschaftlerin Hannan Salamat spricht über Mode aus Ausbeutung, Fleisch aus Massentierhaltung und die unbequeme Wahrheit: Wirklich ḥalāl zu leben ist schwer – aber nötiger denn je.
Politiker*innen fordern von Muslim*innen ein Bekenntnis zum Grundgesetz ein. Journalist*innen wie Verfechter*innen eines politischen Islams spielen Scharia und Grundgesetz gegeneinander aus. Dabei gibt es diesen Gegensatz für die meisten Muslim*innen gar nicht.
An diesem Sonntag wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Und einige Politiker setzen im Wahlkampf auf Stimmungsmache mit steilen Thesen zu Einwanderung, Migration und Islam. Die kontroversesten Aussagen im Faktencheck.
Regelmäßig fordern Politiker ein Verbot des rituellen Schächtens - im Namen des Tierschutzes. Genauso regelmäßig werfen jüdische und muslimische Verbände ihnen Populismus vor. Nicht ganz zu Unrecht.
Der Osten rückt nach rechts. Zu selten kommen in den Medien jene zu Wort, in deren Alltag der Rechtsruck ganz unmittelbar spürbar wird. Wir haben mit vier von ihnen gesprochen und sie gefragt: Wie steht es um die deutsche Einheit in Ostdeutschland?
Eren Güvercin kritisiert die kopftuchbezogenen Verbotsdebatten in Politik und Medien als faktenfern und populistisch. Sie stigmatisieren Muslime und spielen extremistischen Gruppen wie Hizb ut-Tahrir in die Hände. Güvercin fordert eine sachliche Debatte, mehr Aufklärung und Verantwortung.
Die Politikwissenschaftlerin Schirin Amir-Moazami untersucht, wie Muslime in Europa erforscht werden — und wie Forschung und öffentliche Wahrnehmung sich gegenseitig beeinflussen. Ein Gespräch über Vermessungswut, absurde Fragen und darüber, was unsere Vorurteile über uns selbst aussagen.
In ihrer Kolumne schreibt Erkeaiym über ihr Leben in Deutschland und Kirgisistan. Diesmal geht es um die Macht der Muttersprache.