Die bittere Gewalt im Gazastreifen hält bereits seit mehr als tausend Tagen an. Doch was bedeutet das für die Menschen vor Ort? Der Journalist Rizek berichtet aus Gaza über die schmerzhaften tausend Tage und darüber, wie die Welt zuschaut, anstatt das Ende des Leids zu erkämpfen.
Abed Shokry und seine Familie gehören zu den wenigen Menschen, die aus Gaza nach Deutschland fliehen konnten. Im Interview berichtet er von seinem Leben vor und während des Krieges sowie vom Kampf um Gerechtigkeit für Gaza aus Deutschland
Zwei Monate nach der Waffenruhe im Gazastreifen brechen dammartige Erzählungen von Folter, Gewalt und Verzweiflung hervor. Über Schicksale, die im Dunkel des Krieges verborgen bleiben
100.000 Menschen demonstrierten in Berlin für Gaza. Wer dort protestiert, welche Motive die Teilnehmenden leiten und warum viele trotz Repression immer wieder kommen, zeigt eine neue Studie. Ein Gespräch mit Protestforscher Dr. Jannis Julien Grimm
Für Halima sind ihre Kunstwerke mehr als „Form und Farbe”. Sie verbindet Geschichte, Traditionen, Landschaften und Erinnerungen miteinander und macht so ihr kulturelles Erbe sichtbar. Im Interview spricht Halima über ihre Kunst, ihre Workshops und deren Bedeutung
Die Kufiya, eigentlich ein gebräuchliches Kleidungsstück, ist mittlerweile vielfach diskutiert. Doch was ist überhaupt die Geschichte der Kufiya und wie ist die Kontroverse darum entstanden?
Bei einer spontanen Demonstration rief ein Student die Parole „From the River to the Sea“ – dafür musste er sich nun vor Gericht verantworten. Das studentische Bündnis „Hands Off Student Rights“ sieht darin eine klare Kriminalisierung der Palästina-Solidarität
Aktivist Sherif Zaki spricht über sein Engagement in palästinasolidarischen Bewegungen, warum Aktionen wie die Global Sumud Flotilla für ihn trotz Rückschlägen notwendig sind und wie sich der Protest in München verändert hat
In der deutschen Berichterstattung über Gaza bleibt vieles unausgesprochen. Zwischen vorsichtigen Formulierungen und fehlenden Perspektiven entsteht ein Bild ohne Menschen. Eine Analyse darüber, wie Sprache Wirklichkeit verzerrt – und warum ihre Lücken entscheidend sind
Als junger Palästinenser reist Yasser 1988 voller Hoffnung in die DDR. Doch zwischen grauem Alltag und Sprachhürden muss er fern der Heimat seinen eigenen Weg finden – bevor der Mauerfall seine Zukunft in Deutschland erneut auf die Probe stellt