Am Samstag gingen laut „Gen Z regelt“ bundesweit 180.000 Menschen auf die Straße. Doch statt über die Themen der Proteste zu diskutieren, wird die Debatte von Gewalt und den Aussagen von Politiker*innen überschattet, die migrantische Menschen erneut zur Zielscheibe machen.
Die CDU nutzt den Vorwurf von Antisemitismus erneut im Machtkampf um die Regierungsbildung in Berlin. Dabei greifen manche CDU-nahe Organisationen sogar auf antisemitische Sprache aus der NS-Zeit und antimuslimischen Rassismus zurück.
Der Beginn des Nord-Stream-Prozesses in Hamburg bringt die Frage nach der politischen Verantwortung Kiews neben der strafrechtlichen Verantwortung ins Zentrum. Die Rückhaltung der Bundesregierung wird durch populistische Anforderung der AfD und BSW erfüllt.
Während die Gen Z in Frankreich für mehr Gerechtigkeit protestiert, bedienen rechte Akteur*innen in Deutschland eine verzerrte Darstellung, um Migrant*innen als Problem darzustellen.
Heute soll erstmals ein AfD-Politiker Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt werden, mit angekündigter Unterstützung des BSW. Gleichzeitig belebt die CDU die „Stadtbild“-Debatte neu. Diesesmal durch ihre neue Generalsekretärin.
Kopftuchverbot in Österreich, Entlassung einer Lehrerin in Belgien, Niqab-Verbot in Italien und neue Verbots-Debatten in Frankreich. In mehreren europäischen Ländern wird gerade darüber gestritten, wie sichtbar muslimische Frauen in der Öffentlichkeit sein dürfen.
„Demokratie ist kein Zustand, den man einmal erreicht und der dann für immer hält.“ Ein Fazit, das uns in den vergangenen Wochen als Weckruf dient. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Zivilgesellschaft engagieren und für unsere Demokratie aufstehen.
Der Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt scheint die Partei darin zu bestärken, ihre rechtsextremen Vorstellungen offensiver zu formulieren. Das ist auch mit Blick auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Sonntag relevant, wo die AfD mit bis zu 38 Prozent auf Platz eins liegt.
Mehr als 160 migrantische Gewerbetreibende schlossen in Magdeburg ihre Geschäfte am 26. August aus Protest. Der Migra-Streik gegen Rassismus und das Erstarken der AfD vor der Landtagswahl zeigt eine große Sorge.
Seit 35 Jahren ist die Ukraine unabhängig. Doch der Weg dorthin war lang und ihre Unabhängigkeit ist bis heute bedroht. Wie kam es zur Unabhängigkeit und warum ist sie heute wieder umkämpft?
Was hat White Fragility mit strukturellem Rassismus zu tun und warum reichen individuelle Entschuldigungen nicht aus? miss audacity erklärt, warum wir aufhören sollten, Unterdrücker*innen um Entschuldigungen zu bitten.
Sinti*zze und Rom*nja werden in der deutschen Erinnerungskultur bis heute oft an den Rand gedrängt. Der Internationale Holocaust-Gedenktag muss zeigen, warum Erinnerung allein nicht ausreicht und warum der Kampf gegen Antiziganismus noch lange nicht vorbei ist.