Büsra Sayed ist Influencerin und Unternehmerin. Mit smartem Humor reagiert sie auf Hasskampagne, auch von der AfD. Sie ist ein Vorbild für eine Generation, die mit alten Integrationsmustern brechen will.
Für Fatima (25) stehen Transnationalität und die persönliche Entschlossenheit immer an erster Stelle. Sie wurde in Marokko geboren, wuchs in Italien auf und lebt jetzt in Deutschland und ist damit eine lebendige Verkörperung von Transnationalität und Vielfalt. Sie ist Vollzeitstudentin an der Hochsc
Eren Güvercin kritisiert die kopftuchbezogenen Verbotsdebatten in Politik und Medien als faktenfern und populistisch. Sie stigmatisieren Muslime und spielen extremistischen Gruppen wie Hizb ut-Tahrir in die Hände. Güvercin fordert eine sachliche Debatte, mehr Aufklärung und Verantwortung.
Im März hat Hussam Al Zaher mit einem Artikel hier im Magazin erläutert, warum er keine Lösung darin sieht, Niqab und Vollverschleierung zu verbieten. Lösungen, die Frauen wirklich helfen, müssten komplexer sein.
Eine Berufsschule verbot einer Schülerin mit ihrem Niqab die Schule zu betreten. Die Mutter der Sechzehnjährigen hat dagegen geklagt. Das Urteil war für das Mädchen und es gibt kein Recht und keinen Grund dies zu verbieten. Unser Autor Hussam war froh, dass Deutschland endlich Toleranz für ander Wer
Islam und Feminismus: Vielen Muslimen, aber auch vielen Nichtmuslimen, gilt das als Widerspruch. Dabei gibt es inzwischen viele Frauenbewegungen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen - aus dem Islam heraus.
Das Tragen eines Hijabs oder auch Schleiers wird in Deutschland regelmäßig heftig diskutiert – ein Kopftuchverbot steht immer wieder im Raum. In diesem Zusammenhang wird auch gern die Frage nach der Selbstbestimmung thematisiert.
Weil sie kein Kopftuch trug, musste Fatema Qasim vor zwanzig Jahren als junge Frau in Aleppo ihr Studium abbrechen. Die Frauen, die heute aus Syrien nach Deutschland kommen, werden immer wieder gefragt, ob sie ihr Kopftuch nicht lieber absetzen wollen.