In der Islamdebatte dominieren Vorurteile, Halbwissen und lautstarke Kritiker – während die spirituelle Tiefe der Religion kaum zur Sprache kommt. Khola Maryam Hübsch plädiert dafür, den Islam nicht länger als fremdes Problem zu behandeln, sondern ihn aus der Perspektive der Gläubigen zu verstehen.
Dr. Farid Suleiman ist Post-Doktorand im Department für Islamisch-Religiöse Studien an der Universität Erlangen. Mit dem islamischen Theologen haben wir über die besondere Stellung Marias, alte muslimisch-weihnachtliche Traditionen und die Angst mancher Muslime vor Weihnachten gesprochen.
Seit Jahren diskutiert das Land darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Mit dem Begriff »politischer Islam« wurde nun eine vermeintliche Antwort gefunden: »Ein« Islam gehöre zwar zu Deutschland, nicht aber der »politische Islam«. Doch so einfach ist es nicht.
Rechte befürchten zur Festzeit regelmäßig, Muslime wollten Weihnachtsmärkte und Weihnachtssterne »islamisieren«. In den sozialen Medien hingegen deklarieren Türkeistämmige den Nikolaus gerne zum »Türken«. Warum die Wirklichkeit zugleich viel komplexer und viel spannender ist, erklärt Leyla Jagiella.
Muslime haben oft das Gefühl, dass in den Medien zu wenig über muslimfeindliche Übergriffe berichtet wird. Ist das nur ein Gefühl, oder spiegelt das die Realität im öffentlichen Diskurs wieder? BLIQ hat mit verschiedenen Akteuren, die mit diesem Thema sich befassen, gesprochen.
Was verrät die Islamdebatte über die, die sie so unablässig führen? Diese Frage hat sich Ozan Keskinkılıç in seinem neuen Buch »Die Islamdebatte gehört zu Deutschland« gestellt. Ein Gespräch über koloniale Kontinuitäten und die Ängste und Begierden der Mehrheitsgesellschaft in der Islamdebatte.
Muslime haben oft das Gefühl, dass in den Medien zu wenig über muslimfeindliche Übergriffe berichtet wird. Ist das nur ein Gefühl, oder spiegelt das die Realität im öffentlichen Diskurs wieder? BLIQ hat mit verschiedenen Akteuren, die mit diesem Thema sich befassen, gesprochen.
Bringt ein deutsch-deutscher Mann seine Frau um, schreiben Journalisten gerne vom »Familiendrama«. Ist der Täter türkeistämmig wird daraus schnell ein »Ehrenmord«. So oder so ähnlich denken viele Kritiker des Begriffs. Doch stimmt das? Oder ist der »Ehrenmord« mehr als ein Kampfbegriff?
Muslime haben oft das Gefühl, dass in den Medien zu wenig über muslimfeindliche Übergriffe berichtet wird. Ist das nur ein Gefühl, oder spiegelt das die Realität im öffentlichen Diskurs wieder? Heute sprechen wir darüber mit dem Journalisten Matthias Drobinski.
Mit dem jüdisch-muslimischen Dialogprojekt »Schalom Aleikum« will der Zentralrat der Juden Vorurteilen auf beiden Seiten entgegenwirken. BLIQ sprach mit Projektleiter Dmitrij Belkin über Strategie und Ziele des Projekts.
Jüdisch-muslimische Dialogprojekte gelten als Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander. Doch damit solche Projekte funktionieren, reicht es nicht, gemeinsam eine idealisierte Vergangenheit zu beschwören.
Vermeintlicher Tierschutz – mit antisemitischer Geschichte: Das Schächtverbot der Nazis wirkt bis heute nach. Doch was, wenn Halal-Schlachtung ethischer ist als Massentierhaltung? Ein Essay über NS-Ideologie, Vorurteile und unsere Verantwortung beim Fleischkonsum.