
»DIVERSITÄT? WIR BRAUCHEN REALITÄT!«
Ciani-Sophia Hoeder hat mit der Gründung von RosaMag für Schwarze Frauen bewiesen, dass Frauenmagazine durchaus politisch sein können. Wir haben mit ihr über Diversität, Racism Porn und Kinderbücher gesprochen.
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Ciani-Sophia Hoeder hat mit der Gründung von RosaMag für Schwarze Frauen bewiesen, dass Frauenmagazine durchaus politisch sein können. Wir haben mit ihr über Diversität, Racism Porn und Kinderbücher gesprochen.

Hass im Netz ist oft antisemitisch, rassistisch oder sexistisch. Die Auseinandersetzung mit dem Hass gehört längst zum Alltag vieler Social-Media-Redakteur:innen. Wie gehen sie damit um?

Nach dem Mord an einem Pariser Lehrer und dem Attentat in Dresden kritisierten der Kolumnist Sascha Lobo und der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert, dass die deutsche Linke sich mit Kritik an islamistischem Terror zurückhalte. Damit machen sie es sich zu leicht, findet unser Gastautor Arne List.

Der Kampf gegen den Islamismus braucht progressive Muslim:innen. Die tun sich in Deutschland schwer Moscheegemeinden aufzubauen. Und nicht nur das: Reaktionäre islamische Gruppen können in diesem Land viel einfacher Fuß fassen. Schuld daran ist zum Teil das deutsche Religionsrecht.

Das „KINDERSTARK MAGAZIN“ ist das erste Kindermagazin in Deutschland, das auf 56 Seiten ausdrücklich Vielfalt sowie das Leben jenseits aller Stereotype und rassistischer Benachteiligung feiert. Eva Meschede hat mit Gründerin Anika Heine gesprochen.

Viele muslimische Organisationen oder Aktivst:innen sehen sich sogenannten »Kontaktschuld-Vorwürfen« ausgesetzt. Sie werden aufgrund von punktuellen Kontakten zu potentiellen Verfassungsfeind:innen erklärt. Für die Betroffenen kann das verheerende Folgen haben.

BLIQ sprach mit Dislo Benjamin Harter über sogenannten Antiziganismus in den Medien und in Coronazeiten. Der 37-jährige Sinto sitzt im Vorstand der Grünen in Offenburg und im Integrationsbeirat der Stadt als Vertreter für Sinti:ze und Rom:nja.

Über kaum ein Thema wird derzeit so viel berichtet wie die kriminellen Machenschaften von arabisch- und türkeistämmigen Clans. Doch allzu viele Journalist:innen gehen dabei zu unkritisch mit ihren Quellen um - und transportieren billige kulturelle Klischees.

Cihan Acar hat ein wichtiges Buch geschrieben. Eines, das eine Welt und Menschen beschreibt, die längst zum Alltag in Deutschland gehören, die bis jetzt aber beinahe unsichtbar geblieben sind - zumindest im deutschen Literaturbetrieb.

Die Netflix-Serie »Bir Başkadır – 8 Menschen in Istanbul« wurde viel gelobt. Unsere Autorin Nabila Abdel Aziz hat sie sich angesehen und findet: zu Recht. Ohne Vorurteile und Klischees zeichnet Bir Başkadır ein Bild der Istanbuler Gesellschaft, einfühlsam, tragisch und komisch zugleich.

Dieses Klischee ist falsch, findet unsere Autorin. Doch auch einige muslimische Feministinnen machen es sich zu leicht.

Medienkritisch nehmen wir unter die Lupe, wie und wo in Deutschland das Thema »Klasse« auftaucht, diskutiert oder eben auch ausgeblendet wird. Wir freuen uns sehr darüber, dass zu diesem Thema so diverse Beiträge eingereicht wurden – besonders, da es unser erstes Magazin dieser Art ist.