Sie könnten Leben retten – doch Deutschland lässt sie warten. Migrantische Ärzt*innen und Apotheker*innen kämpfen jahrelang um Anerkennung. Während die medizinische Versorgung ohne sie zu kollabieren droht, scheitern viele an Sprachkursen mit halbjähriger Wartezeit. Ein System am Limit
Sie fliehen vor dem Krieg, packen in der Moschee ehrenamtlich mit an und bauen sich in Deutschland eine neue Existenz auf – dabei treffen sie auf Hürden, die ihre Möglichkeiten einschränken. Ihre Bewerbungen scheitern stets am erforderlichen B2-Sprachniveau. Ein Porträt über verlorene Chancen
In vielen deutschen Kommunen wird eine Arbeitspflicht für Geflüchtete bereits praktiziert oder zumindest diskutiert. Die Betroffenen arbeiten dabei teilweise für eine Aufwandsentschädigung von nur 80 Cent. Doch inwieweit trägt das tatsächlich zur Integration bei?
Eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, ist nicht selbstverständlich. Lange Bearbeitungszeiten und ein intransparentes System in den Ausländerbehörden machen es Antragsteller*innen schwer. Die im Februar erschienene InRa-Studie bestätigt dieses strukturelle Problem
Deutschland sucht händeringend Ärzt*innen - doch ein junger syrischer Mediziner soll das Land verlassen. Trotz anerkannter Qualifikation und Erlernen der Sprache wurde sein Asylantrag abgelehnt. Der Fall von Ahmad Al-Dyab zeigt exemplarisch, wie weit Bedarf und Realität im System auseinanderliegen
Keine Arbeitserlaubnis, unklare Bleibeperspektiven und jahrelanges Warten – das System setzt Betroffene unter Dauerstress. Für viele geflüchtete und migrierte Menschen stellt die Arbeitserlaubnis eine unüberwindbare Hürde dar. Usama EL-Awad spricht mit uns über die gesundheitlichen Folgen
Das Thema Arbeitserlaubnis betrifft nicht nur Menschen, die einen Asylprozess durchlaufen oder eine Duldung haben, sondern auch Arbeitgeber*innen in Deutschland. Sie kämpfen ebenfalls mit den administrativen Hürden, den Wartezeiten und der fehlenden Planbarkeit
Desmond William arbeitete als Pflegekraft, bis die Ausländerbehörde ihm die Arbeitserlaubnis entzog. Nun ist er mit seiner Familie wieder auf Sozialleistungen angewiesen und fürchtet eine Abschiebung
Bevor sie arbeiten dürfen, müssen Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung eine Erlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragen. Das ist für viele Betroffene sehr belastend – und wirkt sich zunehmend auf die deutsche Wirtschaft aus