Suche

Die sicheren Häfen sind nicht sicher

Mahsa* lebt in Hamburg. Sie floh aus dem Iran. Dort gilt sie als Ungläubige. Tatsächlich ist Mahsa eine selbstbewusste und engagierte Frau. Das passt allerdings nicht in das Weltbild der islamischen Republik. Kohero erzählt ihre Geschichte als Hörbuch auf soundcloud, spotify und itunes, gesprochen von Lilli Janik. Jan-Christian Petersen kommentiert ihre Geschichte in diesem Text.

Mahsas Geschichte verdeutlicht, wie diskriminierend es ist, als Frau im Iran aufzuwachsen. Als Sozialpädagogin hat sie dort unter anderem in einem iranischen Jugendgefängnis gearbeitet. Sie berichtet von den sozialen Missständen des Landes. An diesen Fehlentwicklungen hat die Religion einen entscheidenden Anteil; denn viele gesellschaftliche Normen werden in Iran nicht vernünftig, sondern religiös begründet.

Nicht nur in Iran, sondern auch in Deutschland führen religiöse Normen zu Konflikten. Das Aushalten dieser Konflikte gehört zur Demokratie. Die Grenze der Toleranz ist allerdings dort erreicht, wo das Ausleben der eigenen Religionsfreiheit dazu führt, dass die Freiheit der anderen verletzt wird. Das ist eine Regel, die für jeden nachvollziehbar ist.

salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen. 

Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de

Dein kohero-Team

Hier anmelden!

 

Schlagwörter:
Kategorie & Format
Autorengruppe
Jan-Christian ist Verfasser von Literatur und prosaischer Dichtung. 2018 begründete er die Humanistische Initiative in Schleswig-Holstein mit. Er schreibt Artikel und kulturaktivistische Textbeiträge.
Kohero Magazin