Fasten bedeutet für viele nur Verzicht. Imam Mounib Doukali erklärt, warum der Ramadan weit mehr ist: Eine Chance zur Selbstkontrolle, zum Nachdenken über Konsum und zur sozialen Nähe – auch zu Nicht-Muslim*innen beim gemeinsamen Fastenbrechen
Der Ramadan wird weltweit gefeiert, doch seine Ausgestaltung variiert je nach gesellschaftlichem Umfeld. Ein Blick auf verschiedene Länder und Deutschland zeigt, wie unterschiedlich religiöse Traditionen öffentlich und privat gelebt werden.
Für viele Muslime ist der Ramadan eine Zeit der Besinnung und der Gemeinschaft. Doch wie erleben Menschen, die erst kürzlich zum Islam konvertiert sind, diesen Monat? Vier Personen berichten von ihren ersten Erfahrungen mit neuen Traditionen, Herausforderungen und persönlichen Momenten.
In Deutschland begann der Ramadan in diesem Jahr nicht einheitlich: Einige Gemeinden starteten am 18. Februar, andere einen Tag später. Grund dafür sind unterschiedliche Methoden zur Bestimmung des Monatsbeginns. Welche Methoden gibt es?
Der syrische Autor Jabbar Abdullah wurde in Raqqa geboren und lebte viele Jahre im Exil in Deutschland. Nun traf er eine Entscheidung, die für manche „verrückt“, für andere kaum nachvollziehbar erschien: Er kehrte nach Syrien zurück
Mit Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan werden vielen Muslim*innen in Deutschland jedes Jahr wieder skeptische Fragen gestellt. Emad Almansour beantwortet diese gerne - und kann die Sorgen vertreiben
In diesem Jahr fallen die islamische und christliche Fastenzeit zusammen. Das hat die SCHURA in der Muhajirin-Moschee gefeiert. Viele Gäst*innen folgten der Einladung, um den Ramadan und die christliche Fastenzeit gemeinsam zu begrüßen
Als die ersten Muslim*innen verfolgt wurden, fanden sie Schutz bei einem christlichen König. Seine Begründung? Die gemeinsame Liebe zu Maria und Jesus. Eine heute fast vergessene Geschichte über interreligiöse Solidarität – die den aktuellen Migrationsdebatten entgegensteht
Acht antimuslimische Vorfälle pro Tag – ein Anstieg um 60 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Zahlen sind alarmierend. Doch während Übergriffe zunehmen, prägen Medien mit Formulierungen wie "Terror für Allah" weiterhin negative Bilder
"Ich wusste nicht, dass Schwarze muslimisch sein können" – als Togoerin muss Mahnal Sourou jedes Jahr erleben, wie westafrikanische Perspektiven im Ramadan übergangen werden. Dabei haben sie eigene Rituale, Begriffe und Gerichte, die zeigen: Der Islam ist vielfältiger als unser Bild es zulässt
Mit leuchtenden Symbolen des Ramadans setzt eine Kölner Initiative ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Beleuchtung ist weit mehr als bloße Dekoration. Sie macht sichtbar, was oft übersehen wird: die gelebte Vielfalt der Stadt und der Wunsch nach ei