
Brücken bauen im Dauerfeuer
Am Tag der Deutschen Einheit öffnete Pankows einzige Minarett-Moschee ihre Türen. Doch zwischen Nachbarschaftsfest und Begegnung wiegen die Nachwehen der Berliner Wahl schwer.
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Am Tag der Deutschen Einheit öffnete Pankows einzige Minarett-Moschee ihre Türen. Doch zwischen Nachbarschaftsfest und Begegnung wiegen die Nachwehen der Berliner Wahl schwer.
Fasten bedeutet für viele nur Verzicht. Imam Mounib Doukali erklärt, warum der Ramadan weit mehr ist: Eine Chance zur Selbstkontrolle, zum Nachdenken über Konsum und zur sozialen Nähe – auch zu Nicht-Muslim*innen beim gemeinsamen Fastenbrechen
Nach den jüngsten militärischen Eskalationen zwischen den USA, Israel und dem Iran und der nun vereinbarten Waffenruhe, zeigt sich, dass der Konflikt nicht nur militärisch ausgetragen wird. Jenseits dessen, wird der Islam weiterhin zur ideologischen Projektionsfläche politischer Interessen gemacht

Sozialwissenschaftler Karim Fereidooni forscht zu Rassismus und politischer Bildung. Mit anderen Forschenden hat er 2023 einen Bericht über antimuslimischen Rassismus in Deutschland veröffentlicht. Im Interview spricht Fereidooni über die Erkenntnisse und Folgen dieses Berichts
Acht antimuslimische Vorfälle pro Tag – ein Anstieg um 60 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Zahlen sind alarmierend. Doch während Übergriffe zunehmen, prägen Medien mit Formulierungen wie "Terror für Allah" weiterhin negative Bilder

Juri Wasenmüller spricht mit Lisa-Maria Brusius (BLIQ) über die Hürden für migrantische Journalist:innen durch Klassismus und Rassismus, inwiefern Ungleichheit durch Klasse auch unter migrantischen Kolleg:innen eine Rolle spielt und wie diese Ausschlussmechanismen die Konkurrenz verschärfen.

In der südkoreanischen Netflix-Serie Squid Game (2021) wird Kapitalismus im Kleinformat nachgespielt und dessen Versprechen auf ein besseres Leben ad absurdum geführt. Ein Kommentar von und unseren Autor:innen.

Die Netflix-Serie Squid Game hat mit ihrer Darstellung von Gewalt Debatten ausgelöst – dabei ist das nicht der einzige Aspekt, über den es sich zu sprechen lohnt. Unsere Autor*in Vic Atanasov und Charlotte Rathjen haben sich angeschaut, welche Rolle migrantische Charaktere spielen.

Schayan Riaz ließ sich zum Kulturjournalisten ausbilden – und erlebte eine Szene, die die Perspektive einer weißen Bürgerlichkeit zum Nonplusultra erhebt. Ein Kommentar zum journalistischen Handwerk und menschlichen Mängeln.

30 Jahre ist das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen her. Der Jahrestag wirft die Frage auf, welche Rolle die Berichterstattung damals spielte und was sich seitdem verändert hat. Carlos Hanke Barajas hat darüber mit der Aktivistin Simin Jawabreh gesprochen.

Am 16. September 2022 starb Jina Mahsa Amini nach einer Festnahme durch die iranische Sittenpolizei. Während im Iran kurz darauf Proteste begannen, erhielt der Fall in deutschen Medien zunächst wenig Aufmerksamkeit. Warum das fatal ist, hat Hatice Açıkgöz aufgeschrieben.

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 nehmen Gewalt und Drohungen gegen Russischsprechende und Osteuropäer:innen zu. Antislawische Darstellungen erleben ein Comeback. Sasha Borgardt zeigt: In Redaktionen fehlt oft das Bewusstsein für postsowjetische Migration.