„Keine Alternative“: Weil Gas in Aleppo fehlt, weichen Familien auf den alten Petroleumkocher aus – mit gesundheitlichen Folgen. Der beißende Rauch belastet die Lunge, doch die Kälte und der Hunger sind stärker. Eine Frau fühlt sich „in frühere Zeiten zurückversetzt“
„Es ist besser, als auf der Straße ohne Dach zu leben.“ So beschreibt eine Familie in Syrien ihre Lebenssituation in den Ruinen – täglich unter Einsturz- und Lebensgefahr. Ein Alltag für viele Menschen in Syrien
„Am glücklichsten bin ich, wenn ein Kind die Puppe sieht.“ In Aleppo verwandeln Frauen bunte Fäden in Lieblingsfiguren – von Hand, mit Geduld und voller Hingabe. Ein Handwerk, das nicht nur Kinderherzen höherschlagen lässt, sondern auch neue Zukunftsperspektiven webt
Krieg, Wirtschaftskrise, fehlende Käufer – die syrische Kunstszene kämpft ums Überleben. Doch seit über 40 Jahren öffnet Abdel Mohsen Khanji weiterhin seine Galerie in Aleppo – als stilles Zeichen: „Die Kunst ist nicht besiegt.“
Seit der Flucht von Baschar al-Assad aus Syrien im Jahr 2024 hoffen Millionen Syrer*innen auf eine bessere Zukunft und ein ruhigeres Leben in ihrem zerstörten Land. Viele von ihnen leben schon seit Jahren im Exil, doch wie realistisch ist es, dass Hunderttausende nun zurückkehren?
Einmal im Jahr kommt der Ramadan – der heilige Monat, in dem sich Muslim*innen Gott näher fühlen und die besondere Zeit gemeinsam mit ihren Familien verbringen. Es ist ein Monat der Besinnung, der Geduld und der Gemeinschaft. Doch wie sieht der Ramadan in Syrien, insbesondere in Aleppo, aus?
Der "Souq Jarat al-Qalaa" in Aleppo ist mehr als ein Markt: Umgeben von traditioneller Musik und Kunsthandwerk finden hier Frauen und Rückkehrer*innen einen geschützten Raum. Sie beleben die Wirtschaft und knüpfen an das kulturelle Erbe der Stadt an – ein Ort der Ermutigung und neuen Perspektiven