Bei den jüngsten Landtagswahlen in zwei ostdeutschen Bundesländern nahm die Migrationspolitik großen Raum im Wahlkampf ein. Doch 36 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung zeigen die Zahlen, dass viele Unterschiede zwischen Ost und West tiefer liegen.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD wird über härtere Strafen, Abschiebungen und mehr Überwachung diskutiert. Doch was gerät dabei aus dem Blick? Zwei Perspektiven auf die Debatte und warum der Schutz queerer Menschen, insbesondere queerer Migras, nicht erst nach Anschlägen Thema sein darf.
An der Wandsbeker Chaussee eröffnet mit dem „Nasan Salon” ein neues Friseurgeschäft. Für die Inhaberin bedeutet dieser Schritt vor allem die Rückkehr in die Selbstständigkeit – verbunden mit Hoffnungen, aber auch mit wirtschaftlichen Herausforderungen
Die Wandsbeker Chaussee ist eine der meistbefahrenen Straßen Hamburgs und zugleich ein Ort stetigen Wandels. Steigende Mieten, zunehmender Online-Handel und neue Geschäfte verändern hier nicht nur die Ladenlandschaft, sondern auch die Wahrnehmung der Menschen, die dort leben und arbeiten
Sprachbarrieren, Unsicherheit und ein fremdes Arbeitssystem: Das Projekt PerMenti NRW unterstützt neu zugewanderte Frauen beim beruflichen Ankommen in Deutschland. Zwei Teilnehmerinnen erzählen, wie sie durch das Mentoring-Programm und den Dialoggruppen beruflich ihren Weg gefunden haben
Beim Dokumentarfilmfestival 2026 lief der Film „Waking Hours“ von Federico Cammarata und Filippo Foscarini, der an der serbisch-ungarischen Grenze spielt. Er zeichnet das Leben afghanischer Migrant*innen in improvisierten Camps nach und zeigt eine Realität, die sonst im Verborgenen bleibt
Die Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist die bislang umfassendste Untersuchung zu Rassismus in staatlichen Institutionen in Deutschland. Sie liefert wichtige, bisher unerforschte Fakten: Rassistische Diskriminierung ist in allen untersuchten Institutionstypen existent
Digitale Gewalt ist kein neues Phänomen – aber eines, das sich vervielfacht. Und das migrantische Frauen sowie Black, Indigenous and Women of Colour auf eine eigene Weise trifft.
Das am 16. Januar geplante Treffen mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) wurde vom scheidenden Ministerpräsidenten Reiner Haseloff ersatzlos abgesagt. Grund sei der baldige Amtswechsel. Für Mamad Mohamad, den Vorsitzenden von LAMSA, ist dies schwer nachvollziehbar
Gesellschaftlicher Zusammenhalt zeigt sich in der Bereitschaft, einander zu unterstützen. Die Ausstellung „Angekommen” zeigt, wie geflüchtete Menschen in ihrer neuen Heimat ankommen – und wie wichtig dabei ehrenamtliche Hilfe und solidarische Gemeinschaft sind
Im November verließen 60 Stipendiat*innen den Saal, als Bundeskanzler Friedrich Merz eine Rede für die Deutschlandstiftung Integration hielt. Ihr Protest sollte sichtbar machen, dass migrantische Menschen nicht nur Objekt politischer Debatten sind, sondern selbstbewusste Akteur*innen